Bei den monatlichen Neuzulassungen kommen E-Transporter in Deutschland bereits auf über 20 Prozent. Auch bei den schweren Trucks rüstet die Logistik-Branche weiter nach.
Transportunternehmen und Fahrzeughersteller investieren zunehmend in die Elektrifizierung des Gütertransports.
(Bild: Autoren-Union Mobilität/E.ON)
Der Verkehrssektor ist in Deutschland für rund 20 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich, und Nutzfahrzeuge wie Transporter oder schwere Lkw haben daran mit gut einem Drittel einen hohen Anteil. Ein Weg, diese Emissionen in Zukunft zu senken, ist die Elektrifizierung des Gütertransports. Transportunternehmen und Fahrzeughersteller treiben diese Entwicklung aufgrund eigener Nachhaltigkeitsziele und politischer Vorgaben voran.
Vor allem bei den leichten Nutzfahrzeugen, beispielsweise für Paketsendungen, kleine Gewerbe oder Handwerk, hat sich das Angebot parallel zu den elektrischen Pkw in den vergangenen Jahren deutlich vergrößert, und inzwischen bieten die Hersteller für alle Einsatzzwecke maßgeschneiderte Lösungen an.
In Deutschland kommen elektrisch angetriebene Transporter bei den monatlichen Neuzulassungen auf Anteile von mehr als 20 Prozent. Gleichzeitig werden auch zunehmend die schweren Trucks bis 40 Tonnen elektrifiziert.
Verbrennerfreie Zonen
Um die Belastung durch Schadstoffe in Städten zukünftig zu senken, ist die Zahl der Umweltzonen in den vergangenen drei Jahren um 40 Prozent gestiegen, so das Europäische Institut für Innovation und Technologie (EIT). Im Rahmen des „europäischen Green Deal“ wird diese Entwicklung weiter Fahrt aufnehmen, sodass in absehbarer Zeit weitere Kommunen Fahrzeuge mit Verbrenner in bestimmten Zonen aussperren werden.
Elektrische Transporter und emissionsfrei fahrende, schwere Nutzfahrzeuge werden daher in den kommenden Jahren eine ständig wichtigere Rolle in der Logistik übernehmen.
Vor allem die „letzte Meile“ wird dabei mit elektrischen Nutzfahrzeugen bedient werden müssen. Das haben die Unternehmen der Kurier- und Paketbranche erkannt und rüsten auch angesichts des stetig wachsenden E-Commerce ihre Flotten auf die CO2-freie Zukunft um.
Die anfängliche Skepsis hat sich gelegt
Obwohl die Anschaffungskosten eines E-Transporters höher sind als die eines konventionell angetriebenen Fahrzeugs, sind sie bei den Kosten über den gesamten Fahrzeuglebenszyklus inzwischen kostengünstiger als Verbrennermodelle. Das liegt am steigenden CO2-Preis beim Diesel und an den steigenden Mautgebühren für Lkw, die sich ebenfalls zukünftig am CO2-Ausstoß orientieren.
Außerdem verursachen elektrische Nutzfahrzeuge wesentlich geringere Wartungskosten, unter anderem, weil sie weniger Verschleißteile besitzen. Auch bei den Berufskraftfahrern hat sich die anfängliche Skepsis der neuen Technik gegenüber gelegt, denn das elektrische Fahren mit weniger Lärm, weniger Geruch und weniger Vibration senkt nebenbei auch die Stressbelastung hinterm Lenkrad.
Die elektrischen Nutzfahrzeuge eignen sich heute vor allem für den sogenannten Verteilerverkehr, bei dem die tägliche Fahrleistung bei bis zu 300 Kilometern liegt. In Zukunft werden sich die Reichweiten dank weiter optimierter Batterien und höherer Ladeleistung der Charger weiter erhöhen. Mit Einführung der Megawatt-Charger für schwere Trucks wird sich die Elektrifizierung der Logistik weiter durchsetzen.
Vorbereitung auf die elektrische Zukunft
Neben der Anschaffung der Fahrzeuge stehen die Unternehmen auch vor der Aufgabe, eine passende Ladeinfrastruktur für ihre Logistik-Hubs und Depots aufzubauen. Elektromobilitätsanbieter wie E.ON Drive helfen dabei, Logistikzentren für die elektrische Zukunft fit zu machen.
Nach einer Analyse der konkreten Anforderungen, also der durchschnittlichen täglichen Fahrleistung der Flotte sowie den vorhandenen technischen Voraussetzungen erstellen die E.ON-Experten ein Konzept für das Laden über Nacht und zwischen den Fahrten und übernehmen danach von der Planung über den Bau bis hin zur Inbetriebnahme alle weiteren Schritte.
Am Ende steht eine maßgeschneiderte Lösung für die individuellen Ladebedürfnisse des Unternehmens. Außerdem berät E.ON Flottenbetreiber zu den staatlichen Förderungen für den Aufbau betrieblicher Ladeinfrastruktur.
Für Christian Hallelov, Head of Transport bei E.ON Drive, ist „eine bedarfsgerechte und zuverlässige Ladeinfrastruktur eine Grundvoraussetzung für den Umstieg auf elektrische Nutzfahrzeugflotten. Dazu gehört das Laden während der nächtlichen Standzeiten im Depot sowie bei längeren Routen die öffentlichen High-Power-Charger.“ Und: „Logistikzentren und Lagerhäuser können je nach Standort, Größe und den spezifischen logistischen Anforderungen, die sie bedienen, beide Ladeanforderungen erfüllen.“
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel Communications Group GmbH & Co. KG, Max-Planckstr. 7-9, 97082 Würzburg einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.