Mikromobilitätsstudie

Deutsche fahren weniger Auto

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Dr. Axel Sprenger, Gründer und Geschäftsführer von U-Scale betont, „Wir sehen bei den Befragten keinen Kulturkampf zwischen den Fahrzeugen, sondern die Suche nach der optimalen, persönlichen Verwendung. Da der Markt sehr jung ist und es an zahlreichen Stellen an Informationen fehlt, tasten sich die Menschen vorwärts.“

Weitere Ergebnisse

1. Kaufende haben einen großen Bedarf an Informationen zu technischen und regulatorischen Themen. Sie erkundigen sich ganz überwiegend online. Die Mehrheit kauft aber beim Fachhändler (46 Prozent).

2. 20 Prozent der Besitzenden haben vor dem Kauf Erfahrung mit dem Sharing von elektrischen Leichtfahrzeugen gemacht. Die Hälfte von ihnen gibt an, dass diese Erfahrungen sie darin bestärkt haben, ein solches zu kaufen.

3. Neben dem Preis sind die Reichweite und die technische Ausstattung die wichtigsten Faktoren für die Kaufentscheidung.

4. 31 Prozent der Nicht-Besitzer sind grundsätzlich an einem Kauf interessiert, weitere 10 Prozent bescheinigen elektrischen Leichtfahrzeugen immerhin eine große Zukunft und für weitere 36 Prozent machen elektrische Leichtfahrzeuge vereinzelt Sinn. Nur 5 Prozent der Nicht-Besitzenden lehnen elektrische Leichtfahrzeuge grundsätzlich ab.

5. Nicht-Interessierte erkennen an, dass elektrische Leichtfahrzeuge mehr als nur eine Mode sind. Allerdings wünschen sie sich eine stärkere Regulierung, um ihre Teilhabe am Verkehr sicherer zu machen.

„Wer Mobilität neu denken will, kommt an der Individualisierung durch den Einsatz von Mikromobilität und elektrischen Leichtfahrzeugen nicht vorbei. Die Tatsache, dass dieser Bereich in Deutschland – im Gegensatz zu vielen unserer europäischen Nachbarn – staatlich nicht gefördert wird, macht deutlich, wie viele Handlungsmöglichkeiten zur Senkung der CO2-Mengen noch ungenutzt sind“, so der Vize-Präsident des BEM Christian Heep.

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