Mobilitätswende Denkfabrik fordert mehr politische Förderung für E-Autos

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Der Lobbyverein „Agora Verkehrswende“ sieht die differenzierte Besteuerung von Kfz als Möglichkeit, mehr E-Fahrzeuge auf die Straßen zu bringen. Ansonsten könnten ohne zusätzliche politische Maßnahmen die Klimaziele im Verkehrssektor nicht erreicht werden.

Laut der Denkfabrik müssten für die Einhaltung der Klimaziele im Verkehrssektor bis 2030 rund 15 Millionen vollelektrische Pkw auf den Straßen unterwegs sein.(Bild:  Kia)
Laut der Denkfabrik müssten für die Einhaltung der Klimaziele im Verkehrssektor bis 2030 rund 15 Millionen vollelektrische Pkw auf den Straßen unterwegs sein.
(Bild: Kia)

Für die Einhaltung der Klimaziele im Verkehrssektor müssen aus Sicht der Denkfabrik „Agora Verkehrswende“ bis 2030 rund 15 Millionen vollelektrische Pkw auf den Straßen unterwegs sein – doch mit den bisherigen politischen Rahmenbedingungen ist das dem Verein zufolge nicht zu schaffen.

„Ohne weitere politische Maßnahmen werden wir die 15 Millionen nicht im Jahr 2030 auf der Straße haben“, bekräftigte am Mittwoch die stellvertretende Direktorin, Wiebke Zimmer. Der Verein forderte erneut eine Reform der Dienstwagenbesteuerung, der Kfz-Steuer sowie des CO2-Preises.

Mehr Anreize für elektrifizierte Dienstwagen schaffen

Bei der Besteuerung von Dienstwagen könne etwa der Steuersatz für Verbrenner auf 1,5 Prozent erhöht werden oder die Bemessungsgrundlage des geldwerten Vorteils CO2-differenziert angehoben werden. Bei Plug-in-Hybriden sollte der steuerliche Vorteil an den Fahrleistungsanteil geknüpft werden, der rein elektrisch erbracht wird. Dienstwagen gelangten schnell auf den Gebrauchtmarkt, hieß es. Deshalb brauche es zusätzliche Anreize, die Flotte rascher zu elektrifizieren.

Der Lobbyverein spricht sich zudem für eine höhere, ebenfalls nach CO2-Ausstoß differenzierte Kfz-Steuer aus. Mit den Mehreinnahmen könnte der Bund dann weitere Kaufprämien für reine E-Autos finanzieren.

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