Alternative Antriebe Daimler Truck, HHLA und Kawasaki Heavy Industries bauen Lieferkette für Flüssigwasserstoff in Europa auf

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Daimler Truck, Hamburger Hafen und Logistik und Kawasaki Heavy Industries sind eine Partnerschaft eingegangen. Die Unternehmen wollen gemeinsam eine Lieferkette für grünen Flüssigwasserstoff über den Hamburger Hafen in das europäische Hinterland aufbauen und haben dazu eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.

Hamburg als Drehscheibe für den Import von Flüssigwasserstoff aus wasserstoffproduzierenden Ländern nach Deutschland – das haben sich Daimler Truck, HHLA und Kawasaki Heavy Industries auf die Fahne geschrieben. (Bild:  Daimler Truck)
Hamburg als Drehscheibe für den Import von Flüssigwasserstoff aus wasserstoffproduzierenden Ländern nach Deutschland – das haben sich Daimler Truck, HHLA und Kawasaki Heavy Industries auf die Fahne geschrieben.
(Bild: Daimler Truck)

Hamburg als Drehscheibe für den Import von Flüssigwasserstoff aus wasserstoffproduzierenden Ländern nach Deutschland – das haben sich Daimler Truck, Hamburger Hafen und Logistik (HHLA) und Kawasaki Heavy Industries auf die Fahne geschrieben. In den nächsten Monaten wollen die Partner die logistischen Anforderungen für den Umschlag und Weitertransport per Straße und Schiene prüfen. Darüber hinaus will man weitere Unternehmen und Institutionen gewinnen, um ein Konsortium entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette aufzubauen.

Schlüssel für die Energiewende: grüner Flüssigwasserstoff

Die Partnerschaft unterstreicht die strategische Bedeutung von Flüssigwasserstoff für die Energiewende und die Transformation der europäischen Industrie. „Europa wird bei grüner Energie auch zukünftig auf Importe angewiesen sein – hier wird Wasserstoff eine Schlüsselrolle spielen“, ist sich Dr. Andreas Gorbach, Mitglied des Vorstands, Daimler Truck, verantwortlich für Truck Technology sicher. „Diese Partnerschaft ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung und wir werden mehr Initiativen dieser Art brauchen, um Europas Führungsrolle beim Thema Flüssigwasserstoff zu stärken. Das Besondere: Unser Mercedes-Benz GenH2 Truck kann dabei nicht nur Abnehmer für grünen Flüssigwasserstoff werden, sondern auch den Weitertransport auf der Straße ermöglichen. Und das Beste daran: Mit Wasserstoff erhöhen wir die Geschwindigkeit der Dekarbonisierung – und reduzieren Umfang und Kosten des ohnehin trägen Stromnetzausbaus.“

Die Partner bringen in die Initiative ihr Know-how ein: HHLA als europäischer Netzwerk-Logistiker, Daimler Truck als Nutzfahrzeughersteller mit Fokus auf CO₂-neutrale Antriebe und Kawasaki Heavy Industries als Technologieanbieter im Bereich Wasserstoffinfrastruktur. (se)

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