Bahntechnik Critical Software und Stadler gründen auf Software für Bahnbetrieb spezialisiertes Joint-Venture

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Stadler und Critical Software haben ein Gemeinschaftsunternehmen ins Leben gerufen. Stadler Digital Labs – so der Name des neuen Unternehmens – kombiniert das Know-how des Schweizer Unternehmens aus dem Schienenfahrzeugmarkt mit der Expertise von Critical Software bei Software-Entwicklung, sicherheitsrelevante Systeme, Cybersicherheit und Digitalisierung.

Stadler und Critical Software haben ein neues Joint Venture gegründet. Stadler Digital Labs fokussiert sich auf Software für den Bahnbetrieb. (Bild:  Stadler Rail)
Stadler und Critical Software haben ein neues Joint Venture gegründet. Stadler Digital Labs fokussiert sich auf Software für den Bahnbetrieb.
(Bild: Stadler Rail)

Stadler Digital Labs (Stadl) ist mit 100 Mitarbeitern an den Start gegangen. Das Unternehmen sitzt in Coimbra und betreibt eine Niederlassung in den Räumen von Critical Software in Lissabon. In den nächsten drei Jahren soll es auf 300 Mitarbeiter wachsen.

Im Mittelpunkt des neuen Joint-Ventures stehen skalierbare Ingenieurs-Kapazitäten sowie End-to-End-Lösungen in den Bereichen Eisenbahn-Software, Cybersicherheit und digitale Produkte. Das Modell ermöglicht, die Komponenten wiederzuverwenden, Prozesse zu standardisieren und Wissen effektiv auszutauschen. Es kombiniert fundierte Fachkenntnisse mit verschiedenen Entwicklungsmethoden, die sich bei Critical Software bereits in anderen sicherheitsrelevanten Branchen bewährt haben.

Der gesamte Lebenszyklus im Fokus

Stadler Digital Labs soll nach eigenen Aussagen den gesamten Lebenszyklus von der Planung über die Produktion bis zum Betrieb der Lösungen abdecken. Das Gemeinschaftsunternehmen liefert modulare und harmonisierte digitale Lösungen für die Geschäftsbereiche von Stadler. Critical Software bringt dafür Erfahrung mit zertifizierbaren Systemen, unabhängiger Verifizierung und sicheren Architekturen ein.

Bei der Integration hilft eine zentrale Unit alle Stadler-Abteilungen und fördert die domänenübergreifende Zusammenarbeit, den Austausch von Ingenieuren und die kontinuierliche Weiterentwicklung von Fähigkeiten wie modellbasierte Entwicklung, datengestützte Entscheidungsfindung, Automatisierung, Cloud-fähige Plattformen und Secure-by-Design-Architekturen.

Abhängigkeiten reduzieren

Das Joint-Venture will nicht nur an Neuentwicklungen arbeiten und die Sicherheit des Bahnbetriebs stärken. Auch hat man es sich auf die Fahne geschrieben, weniger abhängig von externen Beratungsleistungen zu werden und sicherzustellen, dass man europäische und internationale Vorschriften einhält.  (se)

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