Kreislaufwirtschaft Continental führt Funkschlüssel aus bio-basiertem Kunststoff ein

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Der Continental-Unternehmensbereich Automotive hat einen nachhaltigen Funkschlüssel entwickelt, dessen Außenhülle komplett aus Biokunststoff besteht. Der Biokunststoff basiert auf der Rizinuspflanze, die auf trockenen Feldern ohne zusätzlichen Wasserbedarf wächst.

Der neue Funkschlüssel, den Continental vorgestellt hat, besteht aus einer Außenhülle aus Biokunststoff, die vollständig recycelbar ist.(Bild:  Continental)
Der neue Funkschlüssel, den Continental vorgestellt hat, besteht aus einer Außenhülle aus Biokunststoff, die vollständig recycelbar ist.
(Bild: Continental)

Der neue Funkschlüssel besitzt eine nicht fossile, ölbasierte Gehäuseabdeckung, um den Standard-Polyamid-Kunststoff PA12 durch 100 Prozent Biokunststoff (PA11) zu ersetzen, der aus Rizinusöl gewonnen wird. PA11 ist ein Polyamidmaterial, das zu 100 Prozent aus biobasierten Stoffen besteht und hauptsächlich in industriellen Anwendungen zu finden ist. Die Zusammensetzung von PA11 erfüllt die Anforderungen an die ökologische Nachhaltigkeit, weil es aus natürlichen und erneuerbaren Quellen gewonnen wird. Der neu entwickelte Kunststoff wurde aus natürlichen Ressourcen gewonnen und ist am Ende seiner Lebensdauer vollständig recycelbar.

Die Rizinuspflanze, die als Ausgangsstoff zur Herstellung des Biokunststoffs PA11 genutzt wird, wächst selbst auf trockenen Böden problemlos. Es wird kein zusätzliches Wasser benötigt und die Umwelt so zusätzlich geschont. Hinzu kommt, dass dieser Biokunststoff zum Ende seiner Lebenszeit ohne zusätzliche Emissionen recycelt werden kann.

Konventionelle Materialien nach Möglichkeit ersetzen

Der Automobilzulieferer will konventionelle Materialien durch nachhaltige Stoffe ersetzen, die aus biologischen Quellen stammen – wenn sich die Möglichkeit bietet – und somit die CO2-Emissionen reduzieren. „Continental bietet verstärkt nachhaltige Produkte und Lösungen – und der Funkschlüssel aus nachhaltigen, recycelbaren Rohstoffen ist ein konkreter Schritt zur Eindämmung des Klimawandels. Dieser Schritt zeigt unser Engagement, Produktlösungen so anzubieten, dass es nicht nur den aktuellen Anforderungen entspricht, sondern auch zu einer nachhaltigen Zukunft beiträgt, wie wir sie uns vorstellen“, betont Jean-Francois Tarabbia, Head of Architecture and Network Solutions.

Kreislaufwirtschaft im Fokus

Darüber hinaus will das Unternehmen bis spätestens 2050 gemeinsam mit allen Partnern in der Wertschöpfungskette die Idee einer Kreislaufwirtschaft in die Realität umsetzen und alle Produkt- und Ressourcenkreisläufe vollständig schließen. Dazu plant Continental das Ende eines linearen Modells nach dem „Take-make-use-Dispose“-Grundsatz, um seine Produkte und Prozesse in ein Kreislaufwirtschaftsmodell zu überführen.  (se)

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