Europa Branchenverband erwartet Erholung

Quelle: sp-x/dpa 1 min Lesedauer

Nachdem 2022 mehr E-Fahrzeuge in Europa zugelassen wurden, kommt die nächste positive Nachricht vom Branchenverband Acea: Der europäische Pkw-Markt dürfte sich in diesem Jahr erholen.

Die Vor-Corona-Produktionszahlen werden vermutlich nicht erreicht.(Bild:  Volkswagen AG)
Die Vor-Corona-Produktionszahlen werden vermutlich nicht erreicht.
(Bild: Volkswagen AG)

Der Anteil batteriebetriebener Fahrzeuge in der Europäischen Union ist im vergangenen Jahr weiter gestiegen – trotz eines allgemein rückläufigen Pkw-Marktes. 2022 erhöhte sich deren Anteil um drei Prozentpunkte auf 12,1 Prozent aller neu zugelassenen Wagen, wie der Branchenverband Acea am Mittwoch in Brüssel mitteilte.

Plug-in-Hybride erreichten einen Anteil von 22,6 Prozent. Den Löwenanteil machen allerdings weiter Fahrzeuge aus, die mit Diesel und Benzin betrieben werden, auch wenn diese weiter an Boden verlieren. Gemeinsam stellen sie mehr als die Hälfte der Neuzulassungen in der EU.

Markt-Plus von 5 Prozent

Für 2023 rechnen die Autohersteller in Europa nun mit einem wachsenden Markt. Der Branchenverband geht in seiner vorgelegten Prognose von 9,8 Millionen Pkw-Neuzulassungen in der EU aus. Das entspricht einem Plus von 5 Prozent gegenüber 2022.

Das Vor-Corona-Niveau wird aber weiterhin klar verfehlt: Im Vergleich mit 2019 liegt die Absatzerwartung um 25 Prozent niedriger. Hemmend für die Zahl der Neuzulassungen wirken unter anderem die weiterhin nicht komplett überwundenen Lieferkettenprobleme sowie die unsichere wirtschaftliche Situation nach Russlands Angriff auf die Ukraine.

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