Fahrdienstvermittler BER richtet extra Abholzone ein

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Der neu ausgewiesene Abholbereich soll zunächst für drei Monate getestet werden. Zuvor mussten Fahrgast und Fahrer ihren Treffpunkt selbst vereinbaren.

Der Flughafen Berlin Brandenburg – „Willy Brandt“ – im brandenburgischen Schönefeld.(Bild:  Flughafen Berlin Brandenburg GmbH)
Der Flughafen Berlin Brandenburg – „Willy Brandt“ – im brandenburgischen Schönefeld.
(Bild: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH)

Die Betreiber des Hauptstadtflughafens BER haben einen Abholbereich für Fahrdienstvermittler wie Bolt, Freenow oder Uber eingerichtet. Passagiere, die diese Dienste nutzen wollen, sollen damit einfacher und schneller ihr bestelltes Fahrzeug finden, wie der Flughafen mitteilte.

Bisher mussten sich die Fahrer sowie die Fahrgäste irgendwo auf der 400 Meter langen Vorfahrt vor dem Terminalgebäude treffen. Nun ist dort ein spezieller Bereich als „Ride App Pick up“ ausgewiesen, wo die Fahrzeuge halten dürfen.

Die Abholzone soll zunächst in einer Testphase für drei Monate bleiben. Sollte der Versuch erfolgreich sein, soll der Bereich dauerhaft dafür vorgehalten werden. „Unseren Fluggästen wollen wir einen möglichst nahtlosen Übergang zwischen den jeweiligen Verkehrsmitteln ermöglichen“, teilte der fürs Operative zuständige BER-Geschäftsführer, Thomas Hoff Andersson, mit. „Gleichzeitig wird verhindert, dass die Fahrerinnen und Fahrer Fahrgäste mitten in der Fahrspur aufnehmen und dabei den Verkehrsfluss behindern.“

Strenge Vorschriften für Taxis und Fahrdienst-Anbieter

Für Fahrdienstvermittler am BER gibt es strenge Regeln. Anders als konventionelle Taxis dürfen die Fahrerinnen und Fahrer nicht am BER auf Fahrgäste warten. Sie dürfen nur auf das Gelände fahren, wenn per App eine Fahrt bei ihnen bestellt wurde.

Auch für Taxis gibt es spezielle Vorschriften. Lediglich 1.000 Taxis – 500 aus Brandenburg und 500 aus Berlin – haben eine Lizenz, um am Flughafen stehen zu dürfen und dort ankommende Passagiere einsteigen zu lassen. Nicht lizenzierte Taxis dürfen zwar Fahrgäste zum BER bringen, sie dürfen aber dort niemanden aufnehmen, es sei denn, sie wurden vorbestellt.

Auch für Taxis hatte der BER im September einen speziellen Bereich eingerichtet, in dem Fahrgäste ein- und aussteigen können. Sie dürfen seither nicht mehr in den Kurzzeitparkbereich „Kiss & Fly“ einfahren.

(ID:49855108)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung