Highspeed-Netzwerktechnologie Aufbau einer eigenen Halbleiterfertigung: Aus KDPOF wird KD

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Von KDPOF, kurz für Knowledge Development for Plastic Optical Fiber zu KD, Approaching Shannon's Limit – der spanische Anbieter für Highspeed-Konnektivität über Faseroptik in rauer Umgebung benennt sich um und spiegelt so die Weiterentwicklung des Unternehmens wider.

Am 4. Juli 2024 feierte KDPOF seine Transformation zu KD mit Politik, Industriepartnern und Unterstützern.(Bild:  KD)
Am 4. Juli 2024 feierte KDPOF seine Transformation zu KD mit Politik, Industriepartnern und Unterstützern.
(Bild: KD)

Am 04. Juli 2024 hat KDPOF im Beisein von Jordi Hereu, dem spanischen Minister für Industrie und Tourismus, Jesús Moreno García, den Bürgermeister von Tres Cantos, wo sich der Hauptsitz des spanischen Unternehmens befindet, und Investoren feierlich seine Umbenennung bekannt gegeben. „Seit unserer Gründung 2010 sind wir einen erfolgreichen Weg von Innovation, Engagement und hervorragender Leistung in der optischen Highspeed-Netzwerktechnologie für raue Umgebungen gegangen“, erläutert Carlos Pardo, CEO und Mitgründer von KD. „Der aktuelle große Schritt ist die Entwicklung von einem Fabless-Unternehmen zum Aufbau einer Halbleiterfertigung für große Stückzahlen in der Nähe unseres Hauptsitzes in Tres Cantos, Madrid, Spanien.“ Rubén Pérez-Aranda, CTO und Mitgründer von KD, fügt hinzu: „Mit der Entwicklung unserer neuen IEEE Std 802.3cz-konformen optischen Multi-Gigabit-Transceiver, die auf einem neuen Ansatz zur Integration von Elektronik, Photonik und Optik basieren, sind wir zu einem weltweiten Maßstab für robuste Kommunikationsanforderungen in den ungünstigsten Umgebungen geworden. Jetzt ist es an der Zeit für ein Upgrade unserer Corporate Identity, um sie mit unseren Leistungen und zukünftigen Meilensteinen in Einklang zu bringen.“

Warum Approaching Shannon's Limit?

Als Carlos Pardo und Rubén Pérez-Aranda KDPOF im Jahr 2010 gründeten, betraten sie im Bereich der optischen Netzwerke Neuland. Seitdem haben die Ingenieure ständig die Grenzen des Unmöglichen erforscht – auf der Suche nach Innovationen, die sich der Shannon-Grenze nähern. Mit ihrer eigenen Produktionsstätte erschafft KD neue Paradigmen der hybriden Integration von Mikroelektronik, Photonik und Optik.

Die Shannon-Grenze oder Shannon-Kapazität eines Kommunikationskanals bezieht sich auf die maximale Rate an fehlerfreien Daten, die theoretisch über den Kanal übertragen werden können, wenn die Verbindung bei einem bestimmten Rauschpegel zufälligen Datenübertragungsfehlern ausgesetzt ist. Das von Claude Shannon 1948 aufgestellte Theorem hat weitreichende Anwendungen sowohl in der Kommunikation als auch in der Datenspeicherung

Optoelektronik für die Automobilindustrie produzieren

Mit der Investition von 25 Millionen Euro im Rahmen des IPCEI-Programms der Europäischen Kommission baut KD in der Nähe des Hauptsitzes in Tres Cantos ein Packaging-Werk für optoelektronische Bauteile. Darüber hinaus eröffnet das Unternehmen sein erstes Prototyp-Labor zum Testen seiner eigenen Produkte. Das neue Labor wurde vor einigen Wochen eingeweiht.

Die Verkapselungs- und Testfabrik für große Stückzahlen wird 2025 in Betrieb gehen. Sie wird zum ersten Mal für die Produktion des kommenden Transceiver-ICs für die optische Hochgeschwindigkeitskommunikation in Fahrzeugen eingesetzt – einschließlich der von KD entwickelten neuen optoelektronischen Packaging-Technologie.

Robuste Technologie für automatisiertes Fahren

Um KI, Sensoren und Prozessoren in selbstfahrende Fahrzeuge zu integrieren, sorgt die Technologie von KD dafür, dass alle Komponenten robust und kostengünstig über Glasfaser innerhalb des Fahrzeugs miteinander verbunden werden. Der IEEE-Standard 802.3cz konzentriert sich auf zuverlässige Bedingungen, die eine Mindestbetriebsdauer von 15 Jahren und mehr ermöglichen, bei niedrigen Kosten und hohen Stückzahlen. Der Standard spezifiziert Geschwindigkeiten von 2,5, 5, 10, 25 und 50 Gbit/s pro Lane. Er erfüllt die Temperaturanforderungen für den Automobilbereich von -40 °C bis +105 °C. Die maximale Verbindungslänge beträgt 40 Meter mit vier Inline-Anschlüssen. Die Lösung ist zu niedrigen Kosten erhältlich, weil das höhere optische Leistungsbudget einfachere und billigere Steckverbinder ermöglicht. Außerdem ist die OM3-Faser weit verbreitet, was eine hohe Produktionsmenge gewährleistet.

Ein nahezu idealer Kommunikationskanal ermöglicht eine viel einfachere physikalische Schicht mit einer geringeren DSP/Equalization-Komplexität und ohne Echokompensation, was zu einem geringeren Stromverbrauch, einer geringeren Latenzzeit, einer kleineren Siliziumfläche und einer kostengünstigeren Lösung führt. Ein spezieller Betriebs-, Verwaltungs- und Wartungs-Seitenkanal sorgt für Zuverlässigkeit und Link-Management. (se)

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