SMT-Puls-Laserdiode Präzise Lidar-Sensoren für autonome Fahrzeuge

Von Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter 2 min Lesedauer

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Für autonome Fahrzeuge spielen präzise Lidar-Sensoren eine Schlüsselrolle. AMS Osram hat einen achtkanaligen SMT-Pulslaser mit einer Wellenlänge von 915 nm auf den Markt gebracht. Die Diode ist in einem AEC-Q102-qualifizierten QFN-Gehäuse untergebracht.

Für präziise Lidar-Anwendungen sind leistungsstarke Laserdioden notwendig. AMS Osram hat eine SMT-Puls-Laserdiode mit 915 nm auf den Markt gebracht.(Bild:  ams Osram)
Für präziise Lidar-Anwendungen sind leistungsstarke Laserdioden notwendig. AMS Osram hat eine SMT-Puls-Laserdiode mit 915 nm auf den Markt gebracht.
(Bild: ams Osram)

Ein Lidar-Sensor muss seine Umgebung sehr präzise abbilden können. AMS Osram hat mit dem SPL S8L91A_3 A01 jetzt eine spezielle Laserdiode auf den Markt gebracht, die sich in Lidar-Systeme intgrieren lassen. Die SMT-Puls-Laserdiode bietet acht Kanäle und 918 nm und ist in einem QFN-Gehäuse verbaut. Damit eignet sich die Laser-Diode vor allem für Weitbereichsanwendungen iin einem Lidar-System.

Dank seines vereinfachten Systemdesigns und der deutlich höheren Leistung steigert dieser Laser die Effektivität und Zuverlässigkeit von Lidar-Systemen, insbesondere für den Einsatz in autonom fahrenden Fahrzeugen wie PKWs, LKWs und selbstfahrenden Taxis (Robotaxis). Diese Integration wird den Betrieb, die Navigation und die Datenverarbeitungsfähigkeiten dieser Fahrzeuge signifikant verbessern.

Mit der nach AEC-Q102-qualifizierten, kantenemittierenden 8-Kanal-Laserdiode (Edge Emitting Laser im QFN-Gehäuse haben Systementwickler die Möglichkeit, aus einer noch größeren Vielfalt von Infrarotkomponenten von ams OSRAM zu wählen. Die Diode bietet eine Performance von 1.000 Watt optischer Leistung bei einer Effizienz von ungefähr 30 Prozent. Die Integration der Laserdiode in Lidar-Systeme erfasst die Umgebung eine teilautonomen/autonomen Fahrzeugs, was für die Navigation und Sicherheit der Fahrzeuge entscheidend ist.

Die technischen Details der Laserdiode

Die Laserdiode ist in einem AEC-Q102-qualifizierten QFN-Gehäuse verbaut.(Bild:  ams Osram)
Die Laserdiode ist in einem AEC-Q102-qualifizierten QFN-Gehäuse verbaut.
(Bild: ams Osram)

Autonomes Fahren ist eines der meistdiskutierten Zukunftsthemen. Die Mehrheit Systemanbieter ist überzeugt, dass an Lidar bei der Weiterentwicklung des autonomen Weiterentwicklung des autonomen Fahrens führt. Seit mehr als 20 Jahren entwickelt AMS Osram Impuls-Infrarot-Laserdioden für Lidar-Systeme in Fahrzeugen. Mittlerweile sind mehr als 20 Mio. Stück im Einsatz.

Bei dem SPL S8L91A_3 A01 handelt es sich um einen SMT-Infrarotlaser mit einem monolithisch integrierten 8-Kanal-Design und speziell für Lidar-Anwendungen konzipiert. Diese Konfiguration erzielt eine Leistung von 125 W pro Laserkanal, was einer optischen Spitzenleistung von insgesamt 1.000 W entspricht. Der Laser verfügt über vier einzeln adressierbare Anoden, wobei jede Anode mit zwei parallel arbeitenden Laserkanälen verbunden ist.

Die Verwendung eines einzigen Lasergehäuses ermöglicht eine kompaktere und effizientere Bauweise. Der Abgleich zwischen mehreren Komponenten entfällt, was den Konstruktions- und Fertigungsprozess vereinfacht. Durch diese Integration werden nicht nur die Entwicklungs- und Produktionszeiten verkürzt, sondern auch die Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit des Endprodukts deutlich erhöht. Das Design des neuen Lasers beinhaltet eine proprietäre Technologie zur Wellenlängenstabilisierung. Dadurch werden temperaturbedingte Wellenlängenverschiebungen minimiert, das Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) verbessert und der Erfassungsbereich erweitert.

Weniger temperaturbedingte Wellenlängenverschiebungen

Ein einziges Lasergehäuse ermöglicht die Entwicklung kompakterer und effizienterer Lidar-Anwendungen. Der Abgleich zwischen mehreren Komponenten entfällt, was den Konstruktions- und Fertigungsprozess vereinfacht. Diese Integration verkürzt nicht nur die Entwicklungs- und Produktionszeiten, sondern erhöht auch die Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit des Endprodukts. Das Design des neuen Lasers enthält eine proprietäre Technik zur Wellenlängenstabilisierung. Dadurch werden temperaturbedingte Wellenlängenverschiebungen minimiert, das Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) verbessert und der Detektionsbereich erweitert. (heh)

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