Luft- und Raumfahrt Akkodis stellt nachhaltiges Flugzeugkonzept auf der ILA Berlin vor

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Akkodis präsentiert auf der ILA in Berlin mit Green&Fly seine Konzeptstudie für ein Regionalflugzeug, in dem das Engineering-Unternehmen neue technologische Entwicklungen zusammenfasst. Angetrieben wird das Fluggerät durch ein System, das auf wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen basiert.

Mit Green&Fly stellt Akkodis auf der ILA in Berlin ein disruptives Plattformkonzept vor, das Nachhaltigkeit und Flexibilität miteinander verbinden soll. (Bild:  Akkodis)
Mit Green&Fly stellt Akkodis auf der ILA in Berlin ein disruptives Plattformkonzept vor, das Nachhaltigkeit und Flexibilität miteinander verbinden soll.
(Bild: Akkodis)

Das Fluggerät weist ein neues Tragflächen-Design auf, das auf einer intensiven Forschung und ausführlichen KI-gestützten Modellierungen basiert. Die Rhombusform führt zu weniger Turbulenzen und einer effizienteren Flugleistung. Auch die Versteifung der Rumpfstrukturen wird durch einen von Akkodis selbst entwickelten Algorithmus optimiert, wodurch das Rumpfgewicht deutlich reduziert werden kann. Seit 2022 kommt bei der Konzeptentwicklung eine weitere disruptive Technologie zum Einsatz: Durch die Integration aller verfügbaren Daten in ein virtuelles Modell entsteht ein digitaler Zwilling. Damit lässt sich zum Beispiel die thermische Belastung digital und mit deutlich geringerem Aufwand testen.

Alternativer Antrieb

Die Konzeptstudie wird durch auf wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen angetrieben. Der hier erzeugte Strom fließt verlustfrei per Supraleitern zu den beiden Elektromotoren, wodurch nach Herstelleraussagen eine optimale Energienutzung erzielt wird. Die niedrigen Temperaturen, die für die Supraleitfähigkeit erforderlich sind, werden durch den kalt transportierten Wasserstoff erzeugt, wodurch die Energieeffizienz weiter erhöht wird.

Weltraumschrott erkennen und entfernen

Neben dem Green&Fly zeigt Akkodis auf der ILA AI-Core. Dabei handelt es sich um ein KI-gestützten System zur Bilderkennung, mit dem Weltraum-Schrott identifiziert und zukünftig von „Aufräumsateliten“ automatisiert entfernt werden kann. Raumfahrtprojekte aller Art können so optimal vorbereitet und mit deutlich niedrigerem Kollisionsrisiko durchgeführt werden.  (se)

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