E-Scooter-Aus 15.000 E-Roller wechseln aus Paris in andere Städte

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Die Elektroroller sollen aus Paris verschwinden, das hat sich aus einer bindenden Bürgerbefragung Anfang April ergeben. Doch noch steht die Frage im Raum, was mit den 15.000 Scootern passiert.

Bei einer Bürgerbefragung hatten sich die Bewohner von Paris für ein Verbot des E-Scooter-Verleihs ausgesprochen.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Bei einer Bürgerbefragung hatten sich die Bewohner von Paris für ein Verbot des E-Scooter-Verleihs ausgesprochen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Mit der Abschaffung des E-Scooter-Verleihs in Paris Ende August sollen die 15.000 Roller nicht verschrottet, sondern in anderen Städten eingesetzt werden. Einer der drei Betreiber wolle seine Roller nach Tel Aviv und womöglich auch Rom verlegen, berichtete die Zeitung „Le Figaro“ am Donnerstag.

Die Betreiber und die Stadt Paris seien um den Erhalt der 800 mit dem Verleih von E-Scootern verbundenen Arbeitsplätze bemüht. Die Betreiber setzen auf einen Ausbau des Verleihs von Elektro-Fahrrädern in Paris. Die Nachfrage steigt und die Zahl der Räder wurde bereits erhöht. Bisher mit Rollern befasstes Personal soll sich künftig um Räder kümmern.

Geringe Wahlbeteiligung

Bei einer Bürgerbefragung Anfang April hatten die Bewohner von Paris sich mit großer Mehrheit für ein Verbot des E-Scooter-Verleihs ausgesprochen. Allerdings beteiligten sich nur 7,46 Prozent der Wahlberechtigten an der Abstimmung. Davon unabhängig betrachtet Paris den Ausgang der Bürgerbefragung aber als bindend. Ab Ende Juli wollen die Betreiber mit dem Abzug der E-Scooter aus Paris beginnen.

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