Elektromobilität

Wie Sie jetzt subventionierte E-Leasingautos schießen können

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Jedes Jahr entstehen für den Leasingnehmer ähnlich wie für einen Neuwagenkäufer somit noch ein paar hundert Euro Zusatzkosten. Auch für TÜV-Untersuchungen und den Wechsel von Winter- auf Sommerreifen ist der Nutzer ebenfalls verantwortlich. Idealerweise wird das E-Auto vom Händler mit Ganzjahresreifen ausgestattet.

E-Auto laden – eine Wallbox ist kein Muss

E-Autos sind derzeit finanziell attraktiv, weil sie mit günstigem Strom betankt werden. Wer sparsame Modelle mit Hausstrom betankt, kann mit Energiekosten von vier bis fünf Euro pro 100 Kilometer rechnen.

Auch mit weniger effizienten Modellen lassen sich im Vergleich zum klassischen Verbrenner die Energiekosten halbieren. Idealerweise hat man eine Garage oder einen Stellplatz, auf dem das Fahrzeug per Wallbox geladen wird. Muss eine Wallbox erst noch installiert werden, kostet dies zwischen 500 bis über 2.000 Euro.

Handelt es sich um ein E-Auto mit kleiner Batterie, kann es alternativ reichen, das Fahrzeug per ICCB-Ladekabel über eine abgesicherte Haushaltsteckdose oder besser noch über eine CEE-Dose zu laden. Hier dauert der Ladevorgang zwar länger als per Wallbox, doch liegt die Akkukapazität des Fahrzeugs unter 30 kWh, ist ein vollständiges Laden über Nacht an einer einfachen Leitung meist kein Problem.

Wer für sein E-Auto keinen privaten Stromanschluss hat, kann alternativ auf öffentliche Ladesäulen ausweichen, die sich allerdings in unmittelbarer Nähe zum Wohnort befinden sollten. Für die langsamen Ladesäulen mit meist 11 bis 22 kW Ladeleistung wird ein Ladekabel benötigt, das um 200 Euro kostet. Handelt es sich um ein E-Auto mit großer Batterie und leistungsfähiger Schnellladetechnik, kann es alternativ auch reichen, einmal pro Woche eine Schnellladesäule anzufahren, die über eigene Kabel verfügt. Wer mit dem wöchentlichen Schnellladen auskommt, fährt am Wochenende für eine Stunde an eine entsprechende Säule und geht in der Zwischenzeit einkaufen.

Rückgabe und möglicherweise Fahrzeugkauf

Nach dem Ende der Leasinglaufzeit wird man das Fahrzeug wieder an den Händler zurückgeben. Dieser wird den Zustand begutachten und nach Schäden suchen. Bei einem ungepflegten Fahrzeug mit Kratzern, Dellen oder andere schadhaften Stellen können Nachzahlungen im vierstelligen Bereich fällig werden, die der Leasingnehmer an den Händler zahlen muss. Ist das Fahrzeug gut gepflegt und wurden weniger Kilometer als vertraglich vereinbart gefahren, kann der Leasingnehmer vom Händler sogar Geld zurückbekommen.

Beinhaltet der Leasingvertrag eine Kaufoption zum Vertragsende, hat der Leasingnehmer alternativ die Möglichkeit, das Fahrzeug für einen vorab kalkulierten Restwert vom Leasinggeber zu übernehmen. Dank Umweltprämie kann das speziell bei E-Autos eine interessante Option sein.

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