Automatisiertes Fahren Toyota und Waymo entwickeln neue Plattform für autonome Fahrzeuge

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Toyota und Waymo haben eine vorläufige Vereinbarung getroffen – beide Unternehmen wollen neue Technologien für automatisiertes Fahren entwickeln. Woven by Toyota wird sich der potenziellen Zusammenarbeit als strategischer Partner des japanischen Autobauers anschließen und seine Stärken bei Software und Mobilitätslösungen einbringen.

ADAS- und AD-Technologie weiterentwickeln – das wollen Toyota und Waymo. Dazu werden die Unternehmen zukünftig kooperieren.(Bild:  Waymo)
ADAS- und AD-Technologie weiterentwickeln – das wollen Toyota und Waymo. Dazu werden die Unternehmen zukünftig kooperieren.
(Bild: Waymo)

Toyota und Waymo wollen ihre jeweiligen Stärken kombinieren, um eine neue Plattform für autonome Fahrzeuge zu entwickeln. Parallel dazu werden die Unternehmen untersuchen, wie sich die Technologie von Waymo und das Know-how von Toyota nutzen lässt, um die Fahrzeugentwicklung zu verbessern. Der Umfang der Zusammenarbeit wird sich im Rahmen der laufenden Gespräche weiterentwickeln.

Vision Zero im Blick

Toyota treibt seit langem Forschung und Entwicklung voran, um Vision Zero zu verwirklichen. Dabei verfolgt das Unternehmen einen Drei-Säulen-Ansatz, der Menschen, Fahrzeuge und Verkehrsinfrastruktur integriert. Automatisiertes Fahren und neue Sicherheitstechnologien spielen dabei eine zentrale Rolle. Ein Beispiel dafür ist die Entwicklung und der Einsatz von Toyota Safety Sense (TSS), einer proprietären Suite von Sicherheitstechnologien. Durch ihre Zusammenarbeit wollen der japanische Autobauer und das US-amerikanische High-Tech-Unternehmen die Entwicklung und Einführung von ADAS- und AD-Technologien weiter beschleunigen, wobei der Schwerpunkt auf Sicherheit und Komfort liegt.

Auch für den Privatgebrauch

Waymo führt mittlerweile mehr als eine Viertelmillion Fahrten pro Woche in der San Francisco Bay Area, Los Angeles, Phoenix und Austin durch. Mit Millionen gefahrener Kilometer verdeutlicht das Unternehmen, dass die Technik die Straßen sicherer machen kann: So sollen 81 Prozent weniger Unfällen mit Verletzungsfolge entstanden sein im Vergleich zu einem menschlichen Benchmark. Das Unternehmen arbeitet an der Technik eines „verallgemeinerbaren Fahrers“, der mit der Zeit auf eine Vielzahl von Fahrzeugplattformen und Unternehmen angewendet werden kann. Das Unternehmen setzt die Skalierung seines kommerziellen Ride-Hailing-Dienstes Waymo One fort und wird durch diese strategische Partnerschaft nun damit beginnen, Aspekte seiner Technologie für Privatfahrzeuge zu übernehmen.  (se)

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