Batterietechnik Sumitomo und Toyota: Kathodenmaterialien für Festkörperbatterien massentauglich fertigen

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Sumitomo Metal Mining und Toyota Motor wollen zukünftig gemeinsam Kathodenmaterialien für Festkörperbatterien, die fit für die Massenproduktion in Elektrofahrzeugen sind. Das haben die beiden Unternehmen vereinbart.

Sumitomo und Toyota wollen zukünftig gemeinsam Kathodenmaterialien für Festkörperbatterien, die fit für die Massenproduktion in Elektrofahrzeugen sind. (Bild:  Toyota)
Sumitomo und Toyota wollen zukünftig gemeinsam Kathodenmaterialien für Festkörperbatterien, die fit für die Massenproduktion in Elektrofahrzeugen sind.
(Bild: Toyota)

Festkörperbatterien, die hauptsächlich aus einer Kathode, einer Anode und einem festen Elektrolyten bieten im Vergleich zu aktuellen Lithium-Ionen-Batterien, die flüssige Elektrolytlösungen verwenden, das Potenzial für eine kleinere Größe, eine höhere Leistung und eine längere Lebensdauer. Elektrofahrzeuge, die mit Festkörperbatterien unterwegs sind, werden aller Voraussicht mit einer größeren Reichweite und kürzeren Ladezeiten punkten. Daher arbeitet nicht nur der japanische Autobauer an dieser Technik, die er 2027/2028 im Fahrzeug verbauen will.

Partnerschaft: Konzentration auf unterschiedliche Bereiche

Seit etwa 2021 führen die beiden Unternehmen gemeinsame Forschungen zu Kathodenmaterialien für Festkörperbatterien durch, wobei sie sich auf Herausforderungen wie die Degradation des Kathodenmaterials bei wiederholten Lade- und Entladezyklen konzentrieren. Als Lösung haben die beiden Unternehmen unter Nutzung der firmeneigenen Pulversynthesetechnologie von Sumitomo Metal Mining ein neues „hochbeständiges Kathodenmaterial” entwickelt, das für Festkörperbatterien geeignet ist. Sumitomo Metal Mining stützt sich auf über 20 Jahre Erfahrung in der Lieferung von Kathodenmaterialien für eine Vielzahl von Elektrofahrzeugen und strebt die Lieferung des neu entwickelten Kathodenmaterials sowie dessen Massenproduktion an.

Beide Unternehmen werden weiterhin verschiedene Bereiche weiterentwickeln, darunter die Verbesserung der Leistung, Qualität und Sicherheit von Kathodenmaterialien für Festkörperbatterien sowie die Senkung der Kosten für die Massenproduktion. Sie streben die weltweit erste praktische Anwendung von Festkörperbatterien in BEVs an, was die Zukunft des Automobils verändern und zur Verwirklichung einer klimaneutralen Gesellschaft beitragen könnte. (se)

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