Elektromobilität Stellantis baut Fertigungskapazitäten für E-Antriebe aus

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

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Stellantis plant, die Produktionskapazität seiner elektrischen Antriebsmodule zu erhöhen und will dafür die Produktion im ungarischen Szentgotthard ab Ende 2026 erweitern.

Stellantis will die Produktionskapazität von elektrischen Antriebsmodulen erhöhen. Dazu erweitert der Automobilhersteller die Produktion in Szentgotthard ab Ende 2026.(Bild:  Stellantis)
Stellantis will die Produktionskapazität von elektrischen Antriebsmodulen erhöhen. Dazu erweitert der Automobilhersteller die Produktion in Szentgotthard ab Ende 2026.
(Bild: Stellantis)

In den Aus- und Umbau der ungarischen Anlage fließen 103 Millionen Euro, einschließlich Investitionszuschüssen und Beiträgen der ungarischen Regierung. Auch die Werke im französischen Trémery-Metz und im US-amerikanischen Kokomo hat Stellantis für die Produktion von elektrischen Antriebsmodulen (EDMs) aufgerüstet. Darüber hinaus erhöht der Mirafiori-Komplex in Italien ab 2024 die Produktion von elektrifizierten Doppelkupplungsgetrieben (eDCTs) für Hybrid- und Plug-in-Hybridfahrzeuge des Autobauers.

E-Antriebsmodule für STLA-Plattform

Die in Szentgotthard produzierten EDMs sollen in Fahrzeugen zum Einsatz kommen, die auf der neuen, für Elektrofahrzeuge ausgelegten STLA-Plattform montiert werden. Die Produktion der elektrischen Antriebsmodule wird in den bestehenden Gebäuden des Werks untergebracht. Zu den neuen Aufgaben im Zusammenhang mit der Produktion von Elektroantrieben im Werk gehören die Bearbeitung bestimmter Schlüsselkomponenten sowie die Endmontage und Prüfung von 3-in-1-EDMs. Diese bestehen aus Elektromotor, Untersetzungsgetriebe und dem Wechselrichter in einer Einheit.

Fit für Elektromobilität

Im Werk Szentgotthard werden derzeit 1,2-Liter-Turbo-Dreizylinder- und 1,6-Liter-Vierzylinder-Verbrennungsmotoren produziert. Die Mitarbeitenden von Stellantis werden für die Bearbeitungs- und Montageanforderungen der EDM-Produktion geschult.

Stellantis hat angekündigt, in den nächsten zehn Jahren mehr als 50 Milliarden Euro in die Elektrifizierung zu investieren, um die Ziele von „Dare Forward 2030“ zu erreichen: Bis 2030 sollen alle Pkw-Verkäufe in Europa und die Hälfte der Verkäufe von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen in den USA reine Elektrofahrzeuge sein. Um diese Absatzziele zu erfüllen, sichert sich das Unternehmen eine Batteriekapazität von rund 400 GWh, einschließlich der Unterstützung durch sechs Batteriefabriken in Nordamerika und Europa.  (se)

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