Software-definierte Fahrzeuge Software-Plattform von Vector und QNX: Mercedes-Benz prüft Einsatz von Alloy Kore

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Vector und QNX haben gemeinsam die Foundational Vehicle Software Platform Alloy Kore entwickelt. Damit will man Automobilherstellern die Möglichkeit bieten, die Entwicklung von Software-definierten Fahrzeugen zu vereinfachen und zu beschleunigen. Mercedes-Benz ist einer der ersten Autobauer, die die Integration von Alloy Kore evaluieren.

Die Foundational Vehicle Software Platform Alloy Kore von Vector und QNX soll die Entwicklung von Software-definierten Fahrzeugen vereinfachen. (Bild:  Vector Informatik)
Die Foundational Vehicle Software Platform Alloy Kore von Vector und QNX soll die Entwicklung von Software-definierten Fahrzeugen vereinfachen.
(Bild: Vector Informatik)

Die Integration von Basiskomponenten zählt für Automobilhersteller zu den größten Herausforderungen, denn es werden Ressourcen von höherwertigen Software-Entwicklungen gebunden. Dazu kommt, dass die Komplexität die Integration und Optimierung dieser grundlegenden Elemente erschwert. Aus diesem Grund wäre ein standardisierter Ansatz für Kernplattform-Software von Zulieferern hilfreich, der die Anforderungen an funktionale Sicherheit und Cybersecurity für SDV-Software erfüllt, Risiken reduziert und die Entwicklungszeit beschleunigt. Mit Alloy Kore wollen Vector und QNX für diese Herausforderungen eine Lösung bieten. Die Plattform kombiniert das sicherheitszertifizierte Betriebssystem und die Virtualisierungstechnologie von QNX mit der Middleware von Vector. Ergebnis ist eine skalierbare Plattform, um Anwendungen über verschiedene Fahrzeugdomänen hinweg bereitzustellen.

Hardware- und Software-Entwicklungszyklen entkoppeln

Ausgewählte Automobilhersteller, wie Mercedes-Benz, prüfen bereits die Integration von Alloy Kore in zukünftige Software-definierte Fahrzeuge. Sie können die modulare Middleware und das sicherheitszertifizierte Betriebssystem nutzen, um zentralisierte Hochleistungssteuergeräte zu unterstützen und Over-the-Air-Updates über ganze Fahrzeugflotten hinweg zu ermöglichen. Das unterstützt den Ansatz, Hardware- und Software-Entwicklungszyklen zu entkoppeln und die Markteinführungszeiten neuer digitaler Fahrzeugfunktionen zu verkürzen.

Im Rahmen des Early-Access-Programms können Autobauer bereits mit Prototyping, Integration und Feedback beginnen, bevor die zertifizierte Version Ende 2026 erscheint. Diese wird die Anforderungen in funktionaler Sicherheit bis ASIL D und Cybersicherheit erfüllen. QNX und Vector wollen zudem, Autobauer, Nutzfahrzeughersteller und Brancheninitiativen wie Eclipse S-Core und SOAFEE dabei unterstützen, die Plattform als Referenzarchitektur zu nutzen, um Interoperabilität im automobilen Ökosystem sicherzustellen. (se)

(ID:50670235)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung