Elektrifizierung von Fahrzeugen Smart Switches von Rohm reduzieren Komplexität elektronischer Steuerungssysteme

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Der japanische Halbleiterhersteller Rohm hat mit der BV1HBxxxEFJ-Serie sechs neue High-Side-Smart-Switches vorgestellt, die sich insbesondere zum Schutz von Lasten und Subsystemen vor Anomalien wie Überstrom, Überspannung und Übertemperatur eignen. Damit gewährleisten sie einen zuverlässigen Betrieb und schützen empfindliche Komponenten in der Automobilbeleuchtung und Karosseriesteuerung.

Rohm hat neue intelligente Schalter optimiert für Zonensteuerungen entwickelt. Diese tragen dazu bei, die Elektrifizierung von Fahrzeugen durch hohe Kapazität bei der Lastansteuerung zu beschleunigen.(Bild:  Rohm)
Rohm hat neue intelligente Schalter optimiert für Zonensteuerungen entwickelt. Diese tragen dazu bei, die Elektrifizierung von Fahrzeugen durch hohe Kapazität bei der Lastansteuerung zu beschleunigen.
(Bild: Rohm)

Mit der Weiterentwicklung des automatisierten und autonomen Fahrens und der Elektromobilität steigt zunehmend die Komplexität elektronischer Steuerungssysteme in den Fahrzeugen. Diese Entwicklung hat die Bedeutung des elektronischen Schutzes aus Sicht der funktionalen Sicherheit erhöht und den Übergang zu einer Zonensteuerungsarchitektur vorangetrieben, die Fahrzeugfunktionen in bestimmten Zonen verwaltet. In der Folge nimmt der Einsatz intelligenter Schalter für den elektronischen Lastschutz und die elektronische Laststeuerung erheblich zu.

Optimierte Ansteuerungsleistung für kapazitive Lasten

Zonencontroller müssen jeweils eine große Anzahl von Lasten steuern. Smart Switches verfügen in der Regel nicht über die für hochkapazitive Lasten erforderliche Ansteuerungsleistung. Die neuen Smart Switches von Rohm lösen dieses Problem und bieten wichtige Leistungsmerkmale wie einen niedrigen Einschaltwiderstand und eine hohe induktive Energieklemme bei gleichzeitig deutlich besserer Ansteuerungsleistung für kapazitive Lasten. Mit den neuen Schaltern, die auf die Anforderungen von Zonensteuerungen zugeschnitten sind, antwortet das Unternehmen auf die Herausforderungen, die mit der Elektrifizierung von Fahrzeugen einhergehen.

Proprietäre Prozesstechnologie

Die neuen Bausteine zeichnen sich durch eine hohe Lasttreiberfähigkeit aus und maximieren die Leistung an der kritischen Schnittstelle zwischen Zonensteuerungen und Ausgangsbelastungen – einschließlich verschiedener ECUs. Durch den Einsatz einer proprietären Prozesstechnologie ist es möglich, sowohl einen niedrigen Einschaltwiderstand als auch eine hohe induktive Energieklemme zu erreichen – zwei Eigenschaften, die normalerweise einen Kompromiss erfordern. Das Ergebnis ist eine ausgewogene Integration von drei wichtigen Leistungskennzahlen: Antriebsfähigkeit, Einschaltwiderstand und Energietoleranz. Das optimiert Sicherheit, Effizienz und Zuverlässigkeit des Systemdesigns. Die Schalter verfügen außerdem über eine präzise Strommessfunktion (±5 %) als wirksamen Schutz für die an die Ausgangsbelastungen angeschlossenen Kabelbäume. Gleichzeitig gewährt das kompakte HTSOP-J8-Gehäuse mit hoher Wärmeableitung große Freiheiten beim Design. (se)

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