Brennstoffzellentechnik Schaeffler und Symbio: Joint-Venture Innoplate startet Produktion von PEM-Bipolarplatten

Von Stefanie Eckardt 2 min Lesedauer

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Innoplate, das 50:50-Joint-Venture von Schaeffler und Symbio feierte in Frankreich die Einweihung seines Werks zur Fertigung von PEM-Bipolarplatten für Brennstoffzellen. Das Gemeinschaftsunternehmen geht in Haguenau mit einer Anfangskapazität von derzeit vier Millionen Bipolarplatten in Betrieb. Bis 2030 will man 50 Millionen im Jahr produzieren.

Innoplate, das Joint-Venture von Schaeffler und Symbio, hat die Produktion von Brennstoffzellen begonnen. (Bild:  Schaeffler)
Innoplate, das Joint-Venture von Schaeffler und Symbio, hat die Produktion von Brennstoffzellen begonnen.
(Bild: Schaeffler)

Mit ihrem vor 18 Monaten gegründeten Gemeinschaftsunternehmen Innoplate sind Schaeffler und Symbio in die Großserienproduktion von Bipolarplatten mit Protonenaustauschmembran (PEM) für Brennstoffzellen eingestiegen. Nun konnte das Joint-Venture vor 150 geladenen Gästen sein Werk im französischen Haguenau einweihen. „Innoplate wurde erst vor 18 Monaten gegründet. Sobald der Beton trocken war, wurden Maschinen, Werkzeuge und ein Labor sowie die entsprechende IT-Infrastruktur eingerichtet“, erklärte Alain Haag, neben Cédric Handwerk Geschäftsführer von Innoplate und ergänzte: „Und wir haben es geschafft: von null auf vier Millionen Einheiten in so kurzer Zeit – und vor allem ohne Unfälle oder Verzögerungen. Wir sind jetzt bestens aufgestellt, um die Produktion weiter hochzufahren.“

Cédric Handwerk, Managing Director Innoplate, Vincent Thiébaut, Mitglied des französischen Parlaments, Claude Kern, Senator der Region Bas-Rhin, Claude Sturni, Bürgermeister von Haguenau, Philippe Rosier, CEO Symbio, Laurence Muller-Bronn, Senatorin der Region Bas-Rhin, Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG, Alain Haag, Managing Director Innoplate, durschneiden das Band zur Einweihung des Innoplate-Werks. (vlnr)(Bild:  Daniel Karmann | Schaeffler)
Cédric Handwerk, Managing Director Innoplate, Vincent Thiébaut, Mitglied des französischen Parlaments, Claude Kern, Senator der Region Bas-Rhin, Claude Sturni, Bürgermeister von Haguenau, Philippe Rosier, CEO Symbio, Laurence Muller-Bronn, Senatorin der Region Bas-Rhin, Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG, Alain Haag, Managing Director Innoplate, durschneiden das Band zur Einweihung des Innoplate-Werks. (vlnr)
(Bild: Daniel Karmann | Schaeffler)

Wasserstoff als Schlüsselträger für zukünftige Mobilität

„Wir sind überzeugt, dass Wasserstoff eine entscheidende Rolle für die nachhaltige Mobilität der Zukunft spielen wird, vor allem im Heavy-Duty-Bereich“, betonte Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Schaeffler-Vorstands. Philippe Rosier, CEO von Symbio unterstrich die Bedeutung des neuen Werks: „Bipolarplatten sind eine zentrale Komponente bei Brennstoffzellensystemen. Die Serienproduktion von Innoplate ist entscheidend, um unsere strategische Versorgung zu sichern und eine verbesserte Systemleistung sowie eine effektive Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit bei den Kosten zu ermöglichen. Symbio ist stolz darauf, gemeinsam mit Schaeffler die europäische Lieferkette für Brennstoffzellen mit einem innovativen Produktionssystem und einer Spitzentechnologie zu stärken.“

Das Werk des Joint-Ventures soll einen maßgeblichen Beitrag zur Stärkung der europäischen Wasserstoffindustrie und ihrer Lieferkette leisten. Experten sind überzeugt, dass dieser Industriezweig bei der Dekarbonisierung vor allem im Verkehr eine wichtige Rolle spielen wird. Mit der Inbetriebnahme des Innoplate-Werks werden Bipolarplatten nunmehr in Europa im industriellen Maßstab gefertigt.

Neue Arbeitsplätze

Das Projekt wird im Rahmen des Investitionsprogramms France 2030 gefördert und soll den lokalen Arbeitsmarkt stärken. Geplant ist die Schaffung von 120 neuen Arbeitsplätzen bis 2030. Der Standort, der sich in der Nähe des Schaeffler-Werks in Haguenau befindet, erfüllt hohe Nachhaltigkeitsstandards und ist auf Netto-Null-Emissionen ausgelegt.

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