Wasserstoff-Antriebstechnologien RWTH-Lehrstuhl PEM veröffentlicht Hydrogen Technologies Monitor 2024

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

Der Lehrstuhl Production Engineering of E-Mobility Components der RWTH Aachen hat zusammen mit der Universitätsausgründung Moion den Hydrogen Technologies Monitor 2024 veröffentlicht.

Mit dem Wasserstofftechnologie-Monitor 2024 will der RWTH-Lehrstuhls PEM Lösungsansätze für eine nachhaltige Zukunft bieten.(Bild:  PEM RWTH Aachen)
Mit dem Wasserstofftechnologie-Monitor 2024 will der RWTH-Lehrstuhls PEM Lösungsansätze für eine nachhaltige Zukunft bieten.
(Bild: PEM RWTH Aachen)

Auf insgesamt 35 Seiten befasst sich das englischsprachige Werk mit den aktuellen Herausforderungen bei der Produkt- und Prozessentwicklung von Brennstoffzellen und Elektrolyseuren sowie mit der Qualitätskontrolle bei der Brennstoffzellenproduktion, der Digitalisierung in der Produktion sogenannter PEM-Brennstoffzellen, der Systemdimensionierung und -integration für mobile Anwendungen, dem Testen von Brennstoffzellen während ihrer Fertigung sowie bestimmten Wiederverwertungsszenarien am Beispiel mobiler Wasserstofftechnologien. „Nicht nur für schwere Nutzfahrzeuge, sondern auch für Anwendungen in anderen Sektoren, die sich nur mit großem Aufwand elektrifizieren lassen, ist Wasserstoff ein vorteilhafter Energieträger“, erklärt PEM-Oberingenieur Dr. Mario Kehrer.

Investitionen in H2-Industrialisierung zögerlich

Der Veröffentlichung zufolge zögern die Betriebe der verarbeitenden Industrie aufgrund einer hohen Risiko-Aversion aber noch damit, in großem Ausmaß in die Industrialisierung von Wasserstoff-Technologien zu investieren. Stattdessen würden Unternehmenspartnerschaften bevorzugt. Die Autoren der Studie kommen außerdem zu dem Schluss, dass die Skalierung der Brennstoffzellen- und Elektrolyseur-Fertigung nur dann funktionieren könne, wenn das Produktdesign für die Herstellung optimiert werde. Unterdessen berge die Qualitätskontrolle und die damit verbundene Entwicklung qualitätsbezogener Produkteigenschaften ein von der Industrie noch nicht vollständig erkanntes Kostensenkungspotenzial in der Herstellung von Brennstoffzellen, und standardisierte Testverfahren würden die Transparenz und Qualität in der Entwicklung deutlich erhöhen. Auch seien einzelne Produktionsprozesse „eine Goldmine für Daten, die – rechtzeitig erfasst, extrahiert, gespeichert und analysiert – große Geschäftsmöglichkeiten eröffnen können“. Im Sinne von Kosteneinsparungen und einer verbesserten Netzabdeckung plädieren die Verfasser zudem dafür, die Infrastruktur für batterie- sowie wasserstoffelektrisch betriebene Pkw und schwere Nutzfahrzeuge kompatibel zu machen.  (se)

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