Elektromobilität Porsche setzt beim Cayenne Electric auf selbstentwickelte Batteriemodule

Von Stefanie Eckardt 2 min Lesedauer

Nach der Weltpremiere Mitte November 2025 startete nun auch die Fertigung des Porsche Cayenne Electric in Bratislava. Diese erfolgt auf einer Linie mit den Modellen, die über Verbrennungsmotor als auch Hybridantrieb verfügen. Um zudem die eigene Batteriekompetenz gezielt auf- und auszubauen, kommen im Fahrzeug selbst entwickelte Batteriemodule zum Einsatz.

Porsche sieht Batteriekompetenz als strategische Schlüsselkompetenz und hat die Batteriemodule für den neuen Cayenne Electric selbst entwickelt.  (Bild:  Porsche)
Porsche sieht Batteriekompetenz als strategische Schlüsselkompetenz und hat die Batteriemodule für den neuen Cayenne Electric selbst entwickelt.
(Bild: Porsche)

Der neue Cayenne Electric überzeugt mit etlichen Vorteilen wie einer Leistung von bis zu 850 kW (1.156 PS) er bis dato größten Bildschirm-Fläche eines Porsche und einer hohen Reaktionsgeschwindigkeit des Porsche-Communication-Management (PCM). Darüber hinaus spielen die Batteriemodule aus eigener Entwicklung eine wichtige Rolle, sieht man diese doch als Schlüsselkompetenz für die Elektromobilität.

Gemeinsam mit Porsche Werkzeugbau hat der Sportwagenhersteller im slowakischen Horná Streda den Porsche Smart Battery Shop aufgebaut, einen Produktionsstandort für Batteriemodule. Die enge Zusammenarbeit mit dem Tochterunternehmen war dabei entscheidend. So konnten Kompetenzen aus der Prototypenfertigung in die Serienproduktion übertragen werden. In einem präzisen gesteuerten Prozess aus Zellvorbereitung, Stapelbildung, Laserschweißen, Verschäumen, Kühlplattenintegration und End-of-Line-Prüfungen entstehen die Module unter vollständiger Qualitätsüberwachung.

Doppelseitige Batteriekühlung

Mit 113 kWh Brutto-Energieinhalt, hoher Energiedichte und großen Pouch-Zellen ermöglicht die funktionsintegrierte Hochvolt-Batterie des Stromers Reichweiten von mehr als 600 Kilometern und unterstützt das 800-Volt-Schnellladen. Neuartig ist die doppelseitige Kühlung: Zwei Kühlplatten kühlen oder erwärmen die Hochvolt-Batterie bedarfsgerecht von oben und unten. Damit lässt sich das optimale Temperaturfenster effektiver erreichen.

Direkter Kommunikationsaustausch

Für die Produktion des Elektro-SUV wurde der Mehrmarken-Standort des Volkswagen-Konzerns im Stadtteil Devínska Nová Ves erweitert. Herzstück der Umbaumaßnahmen ist eine neue Plattformhalle. Hier wird das Skateboard-artige Chassis aufgebaut und in den nächsten Schritten um Seitenwände, Dach, Türen, Fronthaube und Heckklappe ergänzt. Diese Karosserieanbauteile kommen aus dem Presswerk.

Um eine nahtlose Zusammenarbeit sicherzustellen, ist eine kleine Gruppe von Mitarbeitern der Dr. Ing. H.c. F. Porsche dauerhaft im Werk Bratislava präsent. Sie greifen aktuelle Herausforderungen direkt auf, bringen sie in die Porsche-Organisation ein und sorgen so für einen schnellen Austausch im Umfeld eines Neufahrzeuganlaufs.  (se)

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