Unternehmensneustrukturierung Panasonic streicht 10.000 Stellen, 5.000 davon außerhalb Japans

Von Susanne Braun 1 min Lesedauer

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Der Elektronikkonzern Panasonic, einer der weltweit größten Hersteller von Lithium-Ionen-Batterien, will 10.000 Stellen streichen, einhergehend mit einer Analyse der Konsolidierungsmöglichkeiten im Unternehmen. Betroffen sind 5.000 Stellen in Japan und 5.000 im Ausland.

Panasonic will insgesamt 10.000 Stellen abbauen.(Bild:  Panasonic)
Panasonic will insgesamt 10.000 Stellen abbauen.
(Bild: Panasonic)

Panasonic plant den Abbau von rund 10.000 Stellen weltweit als Teil eines umfassenden Management- und Strukturreformprogramms, um die Profitabilität bis zum Geschäftsjahr 2027 (FY3/27) deutlich zu steigern. Die 5.000 in Japan und 5.000 im Ausland betroffenen Arbeitsplätze sollen vornehmlich zum dritten Quartal des Fiskaljahres 2026 eingespart werden – das ist für Panasonic das laufende Geschäftsjahr.

Der Konzern, einer der weltweit größten Hersteller von Lithium-Ionen-Batterien, reagiert damit auf strukturelle Probleme, sinkende Effizienz und verlustreiche Geschäftsbereiche, wie aus dem Reformbericht vom 9. Mai 2025 hervorgeht.

Kostensenkungen durch Konsolidierungen

Wenig überraschend sollen durch diese Maßnahmen der Personaloptimierung die Kosten gesenkt werden. Insbesondere Arbeitsplätze in Verwaltung und Vertrieb sollen dabei betroffen sein. Diese Einsparungen gehen vornehmlich mit der Schließung, Konsolidierung und Zusammenlegung von Standorten einher, die vornehmlich zu verlustbringenden Geschäftsbereichen gehören. 

Ebenso wird eine Straffung der Konzernzentrale vorgenommen, zusätzlich zur Reduzierung von IT-Investitionen und Fokussierung auf rentable Technologien. Man hoffe, so rund 70 Milliarden Yen einzusparen und bis zum dritten Quartal des Geschäftsjahres 2027 eine Gewinnverbesserung von mindestens 150 Milliarden Yen zu erreichen, was etwa 900 Millionen Euro entspricht. (sb)

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