Mobilitätskosten – Eigenes Fahrzeug oder Verkehrsmittelmix?

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3. Der Business-Case

Die Ausgangslage

Stefan Brunner wohnt in München-Schwabing. Er arbeitet in einem mittelständischen Münchner Unternehmen, das er mit seinem eigenen Auto, einem Mercedes C 200 d Coupé, oder dem Taxi erreicht – öffentliche Verkehrsmittel nutzt er eher selten. Brunner ist oft auf Geschäftsreise und fährt mit seinem Auto direkt zum Flughafen.

Kosten für den Mobilitätsbedarf pro Monat mit Privat-Pkw

Auch wenn Stefan Brunner privat eher selten auf den ÖPNV setzt, besitzt er ein MVV-Ticket (drei Ringe) und bezahlt hierfür monatlich 66,60€. Neben dem ÖPNV-Ticket, fährt der Geschäftsmann im Schnitt 12 mal pro Monat mit dem Taxi und bezahlt hierfür (laut Taxi-Rechner) 158,40€. Sämtliche weitere Strecken werden mit dem Privat-Pkw gefahren. Dies sind im Einzelnen:

  • Arbeitsweg - 10 Werktage à 26km (260 km)
  • Geschäftsreise, 10 Fahrten zum/vom Münchner Flughafen à 64km (640 km)
  • Zwei Großeinkäufe (10 km)
  • 4 x Fahrt zum Fitnessstudio (20 km)
  • 1 x Wochenendausflug (190 km)

Summiert fährt Stefan Brunner 1120 Kilometer pro Monat mit dem eigenen Pkw. Hierfür hat DriveNow folgende Kosten veranschlagt:

  • Fixkosten (Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung, Kfz-Steuer): 162,00€
  • Werkstatt und Reifenkosten (voll berechnet): 98,00€
  • Wertverlust (ADAC-Wertverlustangaben): 491,00€

Die Nutzung des eigenen Pkws kostet Stefan Brunner1240,41€ pro Monat. Daraus resultiert insgesamt ein benötigtes monatliches Mobilitätsbudget in Höhe von 1465,41€

Kosten für den Mobilitätsbedarf pro Monat ohne Privat-Pkw

Folgendes Kostenszenario entsteht, wenn Stefan Brunner auf ein eigenes Auto verzichtet und vor allen Dingen auf Carsharing setzt. Dabei wird davon ausgegangen, dass er seinen Arbeitsweg künftig teilweise mit Carsharing, teilweise mit dem ÖPNV, abbildet.

Im Vergleich zur vorherigen Berechnung bleiben einzig und alleine die Taxikosten in Höhe von 158,40€ für zwölf Fahrten (laut Taxi-Rechner) konstant. Die Arbeitswege bestreitet Stefan Brunner je zur Hälfte mit dem ÖPNV und Carsharing. Für das nun erweiterterte ÖPNV-Ticket (MVV: Sechs Ringe bis zum Flughafen) zahlt Brunner fortan monatlich 103,70€.

Statt des eigenen Privat-Pkws nutzt der Geschäftsmann jetzt das Carsharing-Angebot von DriveNow. Hierfür entstehen Kosten in Höhe von 443,40€ pro Monat. Diese entstehen durch fünf Fahrten zum Büro in München, zehn Fahrten zum/vom Münchner Flughafen, zwei Großeinkäufen und vier Fahrten zum Fitnessstudio. Hier wurde mit einem durchschnittlichen Minutenpreis von 33 Cent gerechnet sowie mit der Flughafenpauschale von 12 Euro am Münchner Flughafen pro Fahrt. Den einmaligen Wochenendausflug pro Monat absolviert Stefan Brunner nun mit einem Sixt-Mietwagen. Inklusive Sprit (Verbrauch von 5l/100km) fallen bei der der Mietwagenbuchung kosten in Höhe von 113,97€ an.

Die Gesamtkosten für die Mobilitätsbedürfnisse eines Monats belaufen sich somit auf 819,47€.

Fazit Business-Case

Stefan Brunner spart bei diesem Szenario 645,94 Euro pro Monat und damit rund 44% seines ursprünglichen Mobilitätsbudgets. Dabei macht sich unter anderem finanziell bemerkbar, dass die hohen Kosten für das Parken am Flughafen wegfallen, weil er kostenlose Carsharing-Parkplätze in der Nähe des Terminals nutzen kann. Darüber hinaus kann Stefan Brunner Carsharing auch in vielen anderen Metropolen in Deutschland oder im Ausland nutzen, wodurch er auch am Zielort seiner Geschäftsreisen mobil ist. Würde Stefan Brunner zudem noch häufiger die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, wäre das Einsparpotenzial noch größer.

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