Cybersecurity Microchip bekommt ISO/SAE 21434-Zertifizierung von UL Solutions

Von Stefanie Eckardt 2 min Lesedauer

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Mit zunehmender Fahrzeugvernetzung steigt das Risiko potenzieller Cyberangriffe; der Bedarf an entsprechenden Maßnahmen steigt. Hierfür wurde die ISO/SAE 21434 entwickelt, um Anforderungen an das Cybersecurity-Risikomanagement von Straßenfahrzeugen festzulegen. Microchip hat in diesem Kontext die die Zertifizierung nach ISO/SAE 21434 von UL Solutions erhalten.

Microchip wurde UL Solutions nach ISO/SAE 21434 für die Cybersicherheit von Fahrzeugen zertifiziert.(Bild:  Microchip)
Microchip wurde UL Solutions nach ISO/SAE 21434 für die Cybersicherheit von Fahrzeugen zertifiziert.
(Bild: Microchip)

Die Norm ISO/SAE 21434 wurde entwickelt, um Anforderungen an das Cybersecurity-Risikomanagement von Straßenfahrzeugen festzulegen. Diese Anforderungen tragen dazu bei, Automotive-Produkte über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg – vom Konzept über die Entwicklung, Produktion und Wartung bis hin zur Außerbetriebnahme – zu regulieren. Gemäß dieser Standards wurden die Unternehmensprozesse von Microchip, die mit bestimmten Produkten für den Automotive-Bereich verbunden sind, von UL Solutions geprüft und als konform mit ISO/SAE 21434 zertifiziert.

Warum ISO/SAE 21434?

Die ISO/SAE 21434 wurde entwickelt, um Unternehmen zu helfen, Cybersecurity-Richtlinien zu definieren und Risiken zu verwalten. Es handelt sich um eine Spezifikation mit 45 Sicherheitskategorien, die als „Work Products“ (Arbeitsprodukte) bezeichnet werden. Jede dieser Kategorien spezifiziert einen Satz von Anforderungen, die alle Aspekte der Entwicklung elektrischer und elektronischer Systeme für Straßenfahrzeuge umfassen, von ICs und Software bis zu Firmware und Bibliotheken.

Eine ISO/SAE-21434-Kennzeichnung bestätigt, dass ein zertifiziertes Cybersicherheits-Managementsystem im Unternehmen vorhanden ist. Das bekräftigt, dass Cybersicherheit ein wichtiges Anliegen ist – und zwar von der Geschäftsleitung bis hin zu allen Unterorganisationen, einschließlich Entwicklung, Test, Produkt, Anwendung, Marketing, Qualität, Verifizierung und Validierung. Die am Produktlebenszyklus beteiligten Akteure müssen eine Cybersicherheitsschulung absolvieren und bestimmte Qualifikationen erfüllen. Eine Methodik zur Bedrohungsanalyse und Risikobewertung (TARA, Threat Analysis and Risk Assessment) wird ebenfalls in mehreren Phasen des Produktlebenszyklus integriert, wenn Geräte in cybersicherheitsrelevante Plattformen im Automotive-Bereich integriert werden.

Leichtere Sicherstellung der Konformität

Während jeder Automobilhersteller für den Nachweis der Konformität auf Fahrzeugebene verantwortlich ist, können dank der ISO/SAE 21434 alle an der Produktion beteiligten Unternehmen, eine Rolle bei der proaktiven Bewältigung von Cybersicherheitsbedrohungen spielen. Kommen elektronische Steuergeräte (ECUs) zum Einsatz, die Sicherheitsprodukte von Microchip enthalten, die innerhalb des ISO/SAE-21434-zertifizierten Prozessrahmens entwickelt wurden, erleichtert das die Sicherstellung der Konformität. Das reduziert die Belastung für Tier-1-Zulieferer und Automobilhersteller, die nachweisen müssen, dass sie über eine solide Sicherheitsgrundlage verfügen.  (se)

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