Elektromobilität Mahindra und FEV entwickeln neue LFP-Batterie

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Der indische Autobauer Mahindra und Entwicklungsdienstleister FEV haben an einer Lithium-Eisenphosphat-Batterie mit hoher Energiedichte für die Elektro-SUVs von Mahindra gearbeitet. Das Batteriesystem wurde verschiedenen Tests unterzogen, um die Konformität mit internationalen Sicherheitsstandards nachzuweisen.

Mahindra und FEV haben gemeinsam ein LFP-Batteriesystem entwickelt, das mit einer Gesamtkapazität von 59 und 79 kWh erhältlich ist.(Bild:  FEV | Mahindra)
Mahindra und FEV haben gemeinsam ein LFP-Batteriesystem entwickelt, das mit einer Gesamtkapazität von 59 und 79 kWh erhältlich ist.
(Bild: FEV | Mahindra)

Die Tests verdeutlichten, dass die vom indischen Autobauer und dem Entwicklungsdienstleister entwickelte Batterie bei der Brandprüfung, der Nagelpenetration als auch bei den Überrolltests gut abschnitt. „Die positiven Testergebnisse sind ein weiterer Beleg für die hervorragende Zusammenarbeit unserer Unternehmen. Durch die Bündelung der Kompetenzen konnten wir ein innovatives Batteriesystem entwickeln, das optimal auf die Bedürfnisse des indischen Zielmarktes zugeschnitten ist“ freute sich Dr. Thomas Hülshorst, Global Vice President Electric Powertrain bei FEV.

Zwei Batterievarianten

Das Batteriesystem, das in zwei Varianten mit Kapazitäten von 59 kWh und 79 kWh erhältlich ist, kommt ab sofort in den Electric-Origin SUVs von Mahindra zum Einsatz. Die Unternehmen haben den neuen Energiespeicher innerhalb von zwei Jahren zur Marktreife gebracht. Das Ergebnis der gemeinsamen Entwicklungsaktivitäten ist ein System mit einer Schnellladefähigkeit von 20 auf 80 Prozent in 20 Minuten.

Während des gesamten Entwicklungsprozesses wurden kontinuierlich alle sicherheitsrelevanten und leistungsorientierten Tests auf Zell- und Pack-Ebene absolviert. Die Tests erfolgten in den F&E-Einrichtungen von Mahindra sowie im eDLP von FEV, einem unabhängigen Testzentrum für Hochvoltbatterien in der Nähe von Leipzig. Alle Tests erfüllten dabei die Anforderungen der IEC, ISO, UL, SAE und dem für den indischen Markt relevanten Regelwerk AIS.

Der Vorverkauf der Fahrzeuge, in dem das neue Batteriesystem zum Einsatz kommt, startete bereits im Februar – nun begann man mit der Serienproduktion. Währenddessen wollen die Unternehmen ihre Zusammenarbeit ausbauen, um weiterhin das Thema Batteriesysteme voranzutreiben. (se)

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