Mobilitätslücken schließen Made in Germany: Self-Driving Urban E-Shuttle für den ÖPNV-Einsatz

Von Stefanie Eckardt 2 min Lesedauer

Für den realen Einsatz im öffentlichen Personennahverkehr haben die UE | Studios einen autonomen People-Mover names SUE entwickelt, wobei SUE für Self-Driving Urban E-Shuttle steht. Besonderheit: Das Fahrzeug wurde vollständig in Deutschland entwickelt, designend und gefertigt – eben made in Germany.

UE | Studios haben mit dem Self-Driving Urban E-Shuttle einen vollelektrischen und autonomen fahrenden People Mover entwickelt. (Bild:  Maximilián Balázs | UE | Studios)
UE | Studios haben mit dem Self-Driving Urban E-Shuttle einen vollelektrischen und autonomen fahrenden People Mover entwickelt.
(Bild: Maximilián Balázs | UE | Studios)

Mit der Neuentwicklung wollen die UE | Studios Mobilität neu denken und haben von der straßenzugelassenen 48-Volt-Skateboard-Plattform über die Fahrzeugsysteme bis hin zur autonomen Software alles komplett selbst entwickelt. Als Initiator, Projektleiter und Fahrzeughersteller verantwortet das Unternehmen die vollständige Entwicklung, das Design und die Fertigung des speziell für den autonomen Einsatz konzipierten Prototyps. In einem interdisziplinären Konsortium aus Industrie, Forschung und öffentlicher Hand – darunter DB Regio, ElringKlinger, TÜV Nord Mobilität, Fraunhofer EMFT, Hochschulen und kommunale Partner – entstand ein Fahrzeug, das als konkretes Angebot für den ÖPNV gedacht ist.

Human-Centric-Designansatz

Ein wichtiges Merkmal von SUE ist der Human-Centric-Designansatz. Heißt der Mensch steht im Mittelpunkt. Das Fahrzeug hat man aus Sicht der Fahrgäste entwickelt. Entstanden ist nicht nur ein neu gedachtes Innenraum-Layout, sondern das Unternehmen setzt auf große Sichtachsen, nachhaltige Materialien und fokussiert sich auf Komfort, Orientierung, Wiedererkennbarkeit und Vertrauen. Ziel: die Akzeptanz autonomer Mobilität im Alltag zu erhöhen.

Technologisch ist das Shuttle auf den realen Betrieb vorbereitet. Das Fahrzeug ist für Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h ausgelegt. Das sogenannte SUE Smart-Chassis kann als Basis für weitere Fahrzeugkonzepte dienen. Die 48-Volt-Architektur arbeitet im sicheren Niedervolt-Bereich. Das gewährleistet Berührschutz, senkt die Betriebskosten und vereinfacht die Wartung erheblich und erlaubt auch kleineren Kommunen den Betrieb und die Wartung ohne Hochvolt-Fachpersonal. Das reduziert Kosten und erhöht die Fahrzeugverfügbarkeit im laufenden Betrieb. Eine modulare Systemarchitektur sorgt zudem für Wartungsfreundlichkeit und Zukunftsfähigkeit.

Testbetrieb auf der Straße

Mit Straßenzulassung und Ausnahmegenehmigung für den autonomen Testbetrieb befindet sich SUE bereits für Testzwecke auf der Straße. Modellregionen wie die geplante Strecke zwischen Neustadt an der Donau und Bad Gögging zeigen beispielhaft, wie das Fahrzeug als autonomes Bindeglied dazu beitragen könnte, neue Direktverbindungen zu ermöglichen und bestehende Verkehrsnetze sinnvoll zu ergänzen. (se)

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