Nachhaltigkeit im Fokus Lopec 2025: Gedruckte Elektronik im Mobilitätsbereich

Von Stefanie Eckardt 2 min Lesedauer

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Gedruckte Elektronik gilt als eine der Schlüsseltechnologien für den Mobilitätsbereich. Kein Wunder, denn sie punktet nicht nur mit einem leichten Gewicht, sondern ist auch flexibel einsetzbar und kostengünstig. Auf der diesjährigen Lopec zeigen Aussteller vom 26. bis 27. Februar 2025 sowie dem dazugehörigen Kongress ab 25.02.2025, wie gedruckte Elektronik zu einer nachhaltigen Mobilität beiträgt.

Die Lopec öffnet vom 25. bis 27. Februar 2025 ihre Pforten. (Bild:  Messe München GmbH)
Die Lopec öffnet vom 25. bis 27. Februar 2025 ihre Pforten.
(Bild: Messe München GmbH)

Betrachtet man einzig und allein Design-Aspekte, dann ist gedruckte Elektronik unschlagbar: Die dünnen und flexiblen Bauteile lassen sich unauffällig in beliebig geformte Objekte integrieren. Daher sind sie für viele Anwendungsbereiche wertvoll. Für einen Bereich rückt die gedruckte Elektronik nun immer mehr in den Mittelpunkt: Automotive. Denn egal, ob man eine höhere Nachhaltigkeit im Verkehr im Auge hat oder ein individuelles Fahrzeugdesign mit OLED-Technik und schaltbaren Folien – an gedruckter Elektronik kommt man dabei kaum noch vorbei. Das verdeutlicht auch die Lopec, die vom 25. bis 27. Februar 2025 in München stattfindet.

Neue Lösungsoptionen – weniger Gewicht

„Die leichten Elektronikkomponenten unterstützen nachhaltige Fahrzeugkonzepte, sorgen für mehr Sicherheit und geringeren Energieverbrauch“, erklärt Dr. Klaus Hecker, Geschäftsführer des Lopec-Mitveranstalters OE-A, kurz für Organic and Printed Electronics Association, einer internationalen Arbeitsgemeinschaft im VDMA. Mit gedruckten elektronischen Elementen lassen sich vielfältige Zusatzfunktionen realisieren, unterstreicht Hecker: „Gedruckte Elektronik ist dünn und flexibel, so dass sie sich nahtlos in verschiedenste Produkte integrieren lässt. Durch ihren Einsatz kann das Fahrzeuggewicht deutlich reduziert werden“. Ein niedrigeres Fahrzeuggewicht spielt insbesondere bei der Elektromobilität eine Rolle. Kein Wunder, dass Augenmerk der Messe auf E-Mobility liegt.

Lopec 2025: Nachhaltige Mobilitätskonzepte
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Alternative Antriebstechnik

Aussteller Flexoo präsentiert auf der Messe seine ultradünne Sensoreinheit MiniMoS, die den Druck sowie die Temperatur von Batterien und anderen Energiespeichern präzise misst. Mit Hilfe des Echtzeit-Monitorings kann sich die Lebensdauer der Batterie eines Stromers um bis zu 40 Prozent verlängern. Zudem sinkt das Brandrisiko, weil kritische Zustände rechtzeitig erkannt werden. MiniMoS überträgt die Daten per Bluetooth an bestehende Batteriemanagementsysteme.

Ein weiteres Anwendungsbeispiel findet sich im Bereich Wasserstoff. Zur Sicherheit der Wasserstoffmobilität kann nämlich gedruckte Elektronik ebenfalls beitragen, wie Arkema Piezotech demonstrieren wird. Das französische Unternehmen hat sich auf piezoelektrische Kunststoffe spezialisiert. Daraus gedruckte Sensor-Arrays, angebracht auf Hochdruckwasserstoff-Tanks, registrieren die bei Stößen oder anderen mechanischen Einflüssen auftretenden akustischen Wellen und wandeln sie in elektrische Signale um. Schwere und Ort des Schadens lassen sich so feststellen, ebenso die vorzeitige Alterung eines Tanks.

Individuelles Innenraum-Design

Nachhaltigkeit und Sicherheit sind ein wichtiger Punkt, doch gedruckte Elektronik spielt ihre Vorteile vor allem beim Fahrzeugdesign mit OLED-Technik und schaltbaren Folien aus. Eine höhere Individualisierung ist mit ihr möglich, wie Dr. Hecker betont: „Die leicht integrierbaren Elektronikbauteile bieten Designern ungeahnte Möglichkeiten und machen den Weg frei zur Individualisierung im Fahrzeugbau.“ Audi bietet beispielsweise bereits individuell konfigurierbare OLED-Heckleuchten aus einzeln ansteuerbaren Segmenten an. Zukünftig soll die Technik verstärkt der Kommunikation mit anderen Verkehrsteilnehmern dienen, wie der Autobauer auf dem zur Messe dazugehörenden Kongress demonstrieren wird.

Im Rahmen des Kongresses wird Antolin in der Application Session Mobility intelligente Oberflächentechnologien vorstellen. Farbwechselnde im Fahrzeuginnenraum integrierte Folien wiederum hat E Ink im Gepäck. Diese sorgen für ein individuelles Innenraum-Design.

Das sind nur einige Beispiele, die verdeutlichen, dass sich ein Besuch der Messe durchaus lohnen wird.  (se)

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