Elektromobilität Leclanché und Echion Technologies: Lithium-Ionen-Zelle mit XNO-Anodenmaterialien

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

Leclanché hat mit XN50 die nach eigenen Aussagen erste Lithium-Ionen-Batteriezelle vorgestellt, die über XNO verfügt, ein aktives Anodenmaterial auf Niobbasis. Das kommt aus dem Hause Echion Technologies. Leclanché plant, sein aktuelles LTO-Angebot durch XNO zu ersetzen und neue Batteriemodul- und Akkupacklösungen zu entwickeln.

Die neue Li-Ionen-Batteriezelle XN50 von Leclanché setzt das XNO-Anodenmaterialien auf Niobbasis von Echion Technologie ein.(Bild:  Leclanché)
Die neue Li-Ionen-Batteriezelle XN50 von Leclanché setzt das XNO-Anodenmaterialien auf Niobbasis von Echion Technologie ein.
(Bild: Leclanché)

Dank des Anodenmaterials auf Niobbasis verspricht Leclanché differenzierte Batterieoption, die „bestehende chemische Zusammensetzungen in anspruchsvollen E-Mobilitäts-, Schienen- und Schiffsanwendungen übertrifft“. Vorteile der neuen Technologie sollen eine 50 Prozent höhere Energiedichte im Vergleich zu LTO-Technologien, schnelles Laden und die Aufrechterhaltung hoher Zellsicherheit und -leistung unter harschen Bedingungen sein.

Niedriger Kapazitätsverlust

Die XN50-Zelle ist in der Lage auch bei Hochleistungsanwendungen bei einer geschätzten Zykluslebensdauer von mehr als 10.000 Zyklen eine hohe Leistung liefern, so der Hersteller. Studien zeigen einen Kapazitätsverlust von weniger als 3 Prozent und einen Widerstandsanstieg von weniger als 15 Prozent nach 1.000 2C/2C-Lade-/Entladezyklen bei 45 °C. Die wasserbasierte Kathodenformulierung von Leclanché stellt darüber hinaus sicher, dass die Elektroden der XN50-Zellen PFAS-frei sind.  (se)

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