Vernetzte Mobilität Kooperation: Royal Enfield setzt bei E-Motorradmarke Flying Flea auf Qualcomms Snapdragon-Technologie

Von Stefanie Eckardt 2 min Lesedauer

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Für seine neue E-Motorradmarke Flying Flea setzt Royal Enfield auf die Snapdragon-Technologie von Qualcomm Technologies. Das Unternehmen integriert den Snapdragon QWM2290 SoC und die Snapdragon Car-to-Cloud-Plattform in seine neue Marke, die erstmals auf der EICMA 2024 in Mailand vorgestellt wurde.

Traditionshersteller Royal Enfield stellte mit Flying Flea nicht nur eine neue Marke, sondern einen einen neuen Ansatz, (E-)Motorräder zu entwickeln, vor.(Bild:  Royal Enfield)
Traditionshersteller Royal Enfield stellte mit Flying Flea nicht nur eine neue Marke, sondern einen einen neuen Ansatz, (E-)Motorräder zu entwickeln, vor.
(Bild: Royal Enfield)

Nägel mit Köpfen machte im letzten Jahr der indische Hersteller Royal Enfield und gab im November 2024 die Gründung der Elektromotorradmarke Flying Flea bekannt. Den Markennahmen hatte das Unternehmen bereits 2020 patentieren lassen. Das Flying Flea-Team innerhalb von Royal Enfield besteht nach eigenen Angaben aus mehr als 200 Ingenieuren in Großbritannien und Indien, die an einem Elektromotor, einer Batterie, Steuerungselektronik und Software arbeiten. Darüber hinaus kommen auch leistungsstarke Chips zum Einsatz und im Rahmen dessen ist Royal Enfield eine Partnerschaft mit Qualcomm eingegangen.

Tradition trifft Moderne

Mit der neuen Elektromotorradmarke Flying Flea adressiert Royal Enfield vor allem den urbanen Raum und das Umland. Dabei setzt die Traditionsmarke auf Chiphersteller Qualcomm und dessen Snapdragon-Technologie. Was ist nun das Besondere an der neuen Marke? „Flying Flea ist mehr als eine neue Marke von Royal Enfield – es ist ein völlig neuer Ansatz“, erklärte Mario Alvisi, Chief Growth Officer, Electric Vehicles, Royal Enfield. Man habe in Bezug auf Infrastruktur, Design und Technologie tief investiert. Um ein wie Alvisi betonte „einzigartiges Produkterlebnis“ im Bereich Zweirad-Elektromobilität zu schaffen, hat man sich für Qualcomm als Technologiepartner entschieden.

Hingucker auf der CES 2025 in Las Vegas: In die neue Flying Flea wurde das Snapdragon QWM2290 SoC und die Snapdragon Car-to-Cloud-Plattform integriert.(Bild:  Stefanie Eckardt)
Hingucker auf der CES 2025 in Las Vegas: In die neue Flying Flea wurde das Snapdragon QWM2290 SoC und die Snapdragon Car-to-Cloud-Plattform integriert.
(Bild: Stefanie Eckardt)

Flying Flea ist eine der ersten Zweiradplattformen, die nicht nur der Snapdragon QWM2290 SoC, sondern auch die Snapdragon Car-to-Cloud-Plattform integriert und somit Konnektivität, Intelligenz und einen Sicherheitsfokus in das Fahrerlebnis bringt. Heißt: Der Fahrer profitiert von Over-the-Air-Updates und kann somit neue Funktionen unkompliziert und sicher aufspielen.

Herzstück: der Snapdragon QMW2290 SoC

Der Snapdragon QMW2290 SoC steuert die zentrale Steuereinheit des Fahrzeugs, auf der ein von Flying Flea entwickeltes Betriebssystem läuft, das es dem Motorrad ermöglicht, alle Aspekte des Fahrzeugs und des Fahrerlebnisses über die interaktive, runde TFT-Anzeige zu steuern. Der SoC in Kombination mit Snapdragon Car-to-Cloud ermöglicht „eine nahtlose Kommunikation zwischen dem Fahrer und der Maschine durch eine sichere multimodale Interaktion, sowohl auf dem Motorrad als auch außerhalb des Motorrads mit 4G-, Bluetooth- und Wi-Fi-Konnektivität“, wie Nakul Duggal, Group GM, Automotive, Industrial and Cloud, Qualcomm Technologies unterstrich.

Nakul Duggal, Group GM, Automotive, Industrial and Cloud, Qualcomm Technologies (Mitte) ist stolz auf die Kooperation mit Royal Enfield, wie er im Medien-Roundtable betonte.(Bild:  Stefanie Eckardt)
Nakul Duggal, Group GM, Automotive, Industrial and Cloud, Qualcomm Technologies (Mitte) ist stolz auf die Kooperation mit Royal Enfield, wie er im Medien-Roundtable betonte.
(Bild: Stefanie Eckardt)

Der Chip solle Nutzern helfen, das Potenzial des Clusters zu maximieren und ein einfaches und intuitives UI und UX zu entwickeln, einschließlich einer speziellen Voice-Assist-Taste. Das Motorrad wird mit fünf voreingestellten Fahrmodi ausgeliefert. Der Fahrer kann die Kombinationen der Fahrmodi je nach Anforderung und Gelände anpassen. Außerdem kann das System das Smartphone des Fahrers als intelligenten Schlüssel zum Entriegeln und Starten des Fahrzeugs erkennen und aktivieren. (se)

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