Kooperation Joint Venture ZF Foxconn Chassis Modules für Pkw-Fahrwerksysteme gestartet

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

Im Juli 2023 haben ZF und Foxconn ein Gemeinschaftsunternehmen für Pkw-Fahrwerksysteme bereits angekündigt, nun haben beide Unternehmen zum 30. April die Gründung ihres Joint Ventures vollzogen. Damit hat Foxconn 50 Prozent an ZF Chassis Modules erworben.

Freuen sich über die Gründung ihres Joint-Ventures: Dr. Holger Klein, Vorstandsvorsitzender der ZF Friedrichshafen AG (links), und Young Liu, CEO und Chairman von Foxconn.(Bild:  ZF Group)
Freuen sich über die Gründung ihres Joint-Ventures: Dr. Holger Klein, Vorstandsvorsitzender der ZF Friedrichshafen AG (links), und Young Liu, CEO und Chairman von Foxconn.
(Bild: ZF Group)

Das neue 50:50-Joint-Venture mit dem Namen ZF Foxconn Chassis Modules bildet ein zentrales Element in der Zukunftsstrategie beider Anteilseigner. Durch die Partnerschaft erwartet sich ZF Ressourcen für profitables Wachstum, neue Kundenzugänge und zusätzliche Entwicklungsfelder über den wachsenden Kernmarkt Achssystemmontage hinaus. Für Foxconn eröffnet der Erwerb von 50 Prozent an der ZF Chassis Modules GmbH mit einem Unternehmenswert von insgesamt rund einer Milliarde Euro neue Perspektiven im Automobilsektor. Das Joint Venture wird Kernkompetenzen und Prozessexpertisen aus bestehenden Geschäftsfeldern nutzen und für neue Märkte gemeinsam weiterentwickeln.

Technologieoffen agieren

Das Joint Venture, das von den ZF-Führungskräften Eike Dorff (CEO) und Urs Rienhoff (CFO) geleitet wird, will im globalen Markt der Achssystemmontage Expansionschancen nutzen. Es soll technologieoffen agieren und mit kontinuierlicher Prozessoptimierung eine größtmögliche Anpassung an Märkte und Vertragspartner erreichen. Das Gemeinschaftsunternehmen beliefert globale Premium- und Volumenhersteller und ist an 25 Standorten weltweit vertreten. Das Unternehmen beschäftigt rund 3.800 Mitarbeiter, davon knapp 100 in Deutschland. Der Umsatz des Geschäftsfelds betrug für das Jahr 2023 rund 4,3 Milliarden Euro. (se) 

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