Leistungselektronik Infineon und Lingji arbeiten an GaN-Wechselrichtern für Elektro-Zweiräder

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Halbleiterhersteller Infineon Technologies und Ninebot-Tochter Lingji Technologies wollen zukünftig im Bereich Wide-Bandgap-Komponenten für leichte Elektrofahrzeuge zusammenarbeiten. Um insbesondere den Einsatz von Galliumnitrid-Technologien voranzutreiben, haben beide Unternehmen ein Memorandum of Understanding unterzeichnet.

Die neuen G5 CoolGaN-Transistoren von Infineon Technologies kommen in den Wechselrichtersystemen für Elektro-Zweiräder von Lingji zum Einsatz.(Bild:  Infineon Technologies)
Die neuen G5 CoolGaN-Transistoren von Infineon Technologies kommen in den Wechselrichtersystemen für Elektro-Zweiräder von Lingji zum Einsatz.
(Bild: Infineon Technologies)

Als Unternehmen, das sich mit intelligenten Steuerungstechnologien auseinandersetzt, kombiniert Lingji die Schaltfrequenz und Effizienz der GaN-G5-Leistungshalbleiter von Infineon mit seinen selbst entwickelten intelligenten Algorithmen, um den Antriebsstrang zu optimieren und die Leistungsdichte zu verbessern. Gleichzeit müssen offizielle Vorgaben zur Reichweite und Baugröße eingehalten werden. Eine neue chinesischen Norm besagt, dass der Kunststoffanteil von E-Scootern höchstens 5,5 Prozent der Gesamtmasse betragen darf. Daher bietet Galliumnitrid (GaN) erhbliche Vorteile: Es reduziert die Zahl passiver Komponenten und ermöglicht dadurch eine optimale Platzausnutzung. Ziel der Absichtserklärung ist die Entwicklung von GaN-basierten Motorantriebstechnologien, mit denen sich Lösungen für die Anpassung an einen weiten Spannungsbereich von 48 bis 72 V sowie für die Wechselrichtersteuerung optimieren lassen. Damit sollen kompakte, kompatible Kernkomponenten für High-End-Modelle und Shared-Mobility-Szenarien entstehen.

Leiche Elektrofahrzeuge als Einstieg in die E-Mobilität

Leichte Elektrofahrzeuge gelten nicht nur als erschwinglicher, sondern auch schnell und einfach zugänglicher Einstieg in die Elektromobilität, denn sie benötigen im Vergleich zum Elektroauto dank herausnehmbarer Batterie keine umfangreiche Ladeinfrastruktur. Bis 20230 soll der Markt laut Branchenexperten der Unternehmensberatung McKinsey & Company zufolge 340 Milliarden US-Dollar erzielen.  (se)

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