Alternative Antriebe Honda und GM: Joint Venture stellt Fertigung von Brennstoffzellensystemen in den USA ein

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Honda und General Motors werden die Produktion des Brennstoffzellensystems, das ihr Joint Venture Fuel Cell System Manufacturing derzeit fertigt, einstellen. Das wird innerhalb dieses Jahres passieren. Honda setzt zukünftig auf Eigenentwicklungen, GM hat die Brennstoffzellenentwicklung für Pkw bereits eingestellt.

Fuel Cell System Manufacturing, das Joint Venture von Honda und General Motors wird noch in diesem Jahr die Produktion von Brennstoffzellensystemen auslaufen lassen.(Bild:  Santa Fabio | General Motors)
Fuel Cell System Manufacturing, das Joint Venture von Honda und General Motors wird noch in diesem Jahr die Produktion von Brennstoffzellensystemen auslaufen lassen.
(Bild: Santa Fabio | General Motors)

Honda und General Motors haben ihr Gemeinschaftsunternehmen Fuel Cell System Manufacturing (FCSM) vor sechs Jahren im US-amerikanischen Brownstown gegründet, um Brennstoffzellensysteme zu entwickeln und zu fertigen. Die beiden Unternehmen bündelten ihr jeweiliges Know-how in den Bereichen Entwicklung, Produktion und Beschaffung und erzielten verschiedene Synergieeffekte, darunter die Entwicklung eines Brennstoffzellensystems mit langer Haltbarkeit und Kältebeständigkeit, die Einführung verschiedener Produktionstechnologien und Kostensenkungen durch einheitliche Zulieferer.

Energieträger der Zukunft

Trotz guter Ergebnisse einigten sich Honda und GM darauf, die Produktion von Brennstoffzellensystemen bei FCSM einzustellen. Honda sieht Wasserstoff nach wie vor als vielversprechenden Energieträger an und wird daher auch in Zukunft an der Entwicklung moderner Brennstoffzellensysteme arbeiten. Der japanische Autobauer will das Wasserstoffgeschäft als einen seiner Kernbereiche ausbauen. (se)

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