Batterietechnik Hier verbringen Altbatterien ihr zweites Leben

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Nach rund sechs Jahren sind die Batterien von E-Stadtbussen nicht mehr leistungsfähig genug. Dann beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt.

Ausgemusterte Batterien von E-Bussen kommen in stationären Speichern zum Einsatz.(Bild:  Daimler Truck)
Ausgemusterte Batterien von E-Bussen kommen in stationären Speichern zum Einsatz.
(Bild: Daimler Truck)

Die Batterien aus den elektrischen Stadtbussen von Mercedes erhalten ein zweites Leben. In Hannover haben die lokalen Verkehrsbetriebe nun den ersten stationären Speicher mit alten Akkus des Mercedes eCitaro in Betrieb genommen. Insgesamt 28 Alt-Batterien stellen eine Gesamtkapazität von 500 kWh zur Verfügung.

Die Energie dient zur Versorgung neuer eCitaro-Modelle sowie als Puffer zur effizienten Nutzung der anfallenden Rekuperationsenergie der Stadtbahnen. Darüber hinaus kann der Speicher auch Lastspitzen im öffentlichen Netz abfedern oder aktuell nicht benötigten Strom aus erneuerbaren Energien aufnehmen.

Ausbau der Speicher vorgesehen

Das sogenannte „Second Life“ beginnt für die Stadtbus-Akkus nach fünf bis sechs Jahren. Bieten sie nur noch 80 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität, werden sie ausgetauscht und kommen für rund weitere zehn Jahre in stationären Speichern zum Einsatz.

In den kommenden Jahren wollen die Verkehrsbetriebe ihren Speicher mit den künftig anfallenden Alt-Akkus ausbauen, langfristig ihren Energiebedarf komplett mit eigenen Batterien im stationären Second-Life-Einsatz abdecken und die Wirtschaftlichkeit steigern.

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