Fahrzeugkommunikation Halbleiter: Inova Semiconductors erweitert Entwicklungskapazitäten

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Der Münchner Halbleiterhersteller Inova Semiconductors hat seinen neuen Unternehmenssitz in der Zielstattstrasse 32 in der bayerischen Landeshauptstadt bezogen. Der neue Standort verfügt über mehr als die doppelte Bürofläche. Das Unternehmen plant zu wachsen und seine Mitarbeiterzahl zu erhöhen.

Inova Semiconductors ist im Januar 2025 an den neuen Unternehmenssitz in der Zielstattstrasse 32 in München gezogen.(Bild:  Timo Bierbaum)
Inova Semiconductors ist im Januar 2025 an den neuen Unternehmenssitz in der Zielstattstrasse 32 in München gezogen.
(Bild: Timo Bierbaum)

Der Umzug erfolgt im Rahmen einer fünfjährigen Wachstumsstrategie, die auf eine starke Expansion abzielt, insbesondere in Asien und Nordamerika. Inova plant, die Mitarbeiterzahl in den nächsten Jahren auf rund 100 Vollzeitstellen zu erhöhen. Der neue Standort wird den steigenden Anforderungen gerecht und gibt Raum für das organische Wachstum des Unternehmens. „Mit dem Umzug in unsere neuen Räumlichkeiten setzen wir ein Zeichen für die zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Unternehmens“, betont Robert Isele, CEO von Inova Semiconductors und erklärt: „Der Standort bietet nicht nur mehr Platz für unser Team, sondern auch die ideale Basis, um unsere internationalen Partnerschaften weiter auszubauen und unsere Erfolgsgeschichte als innovatives deutsches Halbleiterunternehmen fortzuschreiben.“

Dritte Produktlinie APXpress im Aufbau

Parallel dazu verläuft der Aufbau der dritten Produktlinie des Unternehmens – APXpress. Diese zukunftsweisende Technologie wird ab 2028/29 serienreife Halbleiter für die Kommunikation von Sensoren in Fahrzeugen zu zonalen Gateways und High-Performance Computing (HPC) liefern. APXpress ermöglicht eine redundante SerDes-Kommunikation mit Bandbreiten von 32 Gbit/s * n, wodurch unterschiedliche Bussysteme im Fahrzeug gebündelt und der Datentransport vereinfacht werden. Damit schafft der Hersteller auf dem OSI-Layer 1-3 eine robuste, E2E-Lösung, die in puncto Cybersecurity und Flexibilität überzeugen soll. Der Transport praktisch beliebiger, unkomprimierter Daten wie Video, Radar und Lidar mit deterministischer Latenz innerhalb des Fahrzeugs wird sichergestellt, wie das Unternehmen betont.

Weiterer Vorteil; Systemkosten, Strom- und Ressourcenbedarf zielen auf ein Einsparpotential von 30 Prozent ab, um den steigenden Anforderungen im automobilen Umfeld gerecht zu werden. Die Daten werden komplett im Fahrzeugnetz verfügbar gemacht über klassische Punkt-zu-Punkt-Verbindungen hinaus. Schwachstellen anderer Bussysteme können dadurch gemildert werden.  (se)

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