Automotive Electronics - Komponenten

Formula Student – TU München und Panasonic bestimmen das Tempo

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Erfolgreichstes Jahr 2016

„2016 war die bei weitem das erfolgreichste Jahr in der Geschichte unseres Clubs“, meint Max Burggraf, Team Manager von TUfast. „Man braucht einen schnellen Wagen, aber genauso wichtig ist, dass er erprobt und zuverlässig ist, da nicht nur die schnellsten Teams mit den größten Budgets die Gewinner sind!“ Was also unterscheidet die diesjährige Erfahrung von früheren Erfahrungen?

„Einen erfolgreichen Rennwagen zu bauen, bedeutet, als Zwerg auf den Schultern von Riesen zu sitzen. Sprich: wir als Studenten sind auf das Knowhow und die technische Erfahrung von Sponsoren und Partnern angewiesen.

Wir haben das große Glück, Sponsoren aus vielen verschiedenen Sparten der Automobilindustrie zu haben, wie Audi, Knorr Bremse und Webasto. In unserem Premium-Sponsor Panasonic haben wir einen Partner gefunden, der uns nicht nur finanziell unterstützt hat, sondern vor allem unser Design mit seinem Knowhow und Produktspektrum bereichert und schließlich zu unserem Erfolg beigetragen hat!“

Die Konstruktionsplanung ist sehr streng und um diese erfüllen zu können benötigt es Hilfestellung. „Das Team von Panasonic-Technikern und Produktmanagern hat uns geholfen, Fehler zu vermeiden. Dank dieses Austausches zwischen Industrie und Hochschule, werden die Wagen jedes Jahr besser, denn frische und kreative Ideen von unserer Seite in Verbindung mit vielen Jahren Erfahrung auf der Seite von Sponsoren werden am Ende das beste Design hervorbringen.“

Die Kooperation zwischen Industrie und Hochschulen ist jedoch keine Einbahnstraße. Die Industrie ist ebenfalls Nutznießer. Die Formula Student ist eine ideale Plattform, um erworbenes technisches Wissen in der Praxis und im Wettbewerb zu prüfen und gleichzeitig ein umfassendes Verständnis auf vielen Ebenen zu entwickeln.

Studenten, die am Formula Student Wettbewerb teilnehmen, demonstrieren ihre Querdenker- und Design-Fähigkeit in einer realitätsnahen Entwicklungsumgebung. „Als Unternehmen mit einem starken Schwerpunkt auf der Automobilindustrie und unserer Kompetenz im Bereich Automobilanwendungen ist die Formula Student eine ideale Umgebung, die Fähigkeiten und das Potenzial unserer Bauelemente zu demonstrieren“, erklärt Matthias Frey, Head of Corporate Marketing bei Panasonic.

Die folgenden Beispiele verdeutlichen, wie die TU München Bauelemente und Lösungen von Panasonic eingesetzt hat.

Bauelementlösungen – thermische Lösung:

Wenn es um die Reduzierung des thermischen Widerstands geht, setzen viele Entwickler auf Wärmeleitpasten. Bei relativ großen Oberflächen wie IGBTs ist die Auflagefläche auf dem Kühlkörperprofil gefräst, um die Konvexität/Konkavität zu beseitigen, denn normalerweise lassen sich die am Markt verfügbaren Methoden, um größere Diskrepanzen beim thermischen Widerstand zu reduzieren, nicht ohne erhebliche Kosten bewerkstelligen.

Wärmeleitpasten bringen jedoch folgende Nachteile mit sich:

  • Die Wärme-Pads können undicht sein,
  • je nach Anbringungsverfahren kann Zuverlässigkeit nicht garantiert werden,
  • Wärmeleitpaste kann austrocknen,
  • die Anbringung ist schwierig und zeitaufwändig.

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