Displays im Auto
Wie OLED und MicroLED das Fahrerlebnis verändern werden

Ein Gastbeitrag von Mathias Stegemann* 5 min Lesedauer

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Die Displaytechnik im Automobilmarkt befindet sich im Umbruch. Moderne Fahrzeuge integrieren Kombi-Instrumente, Fond-Entertainment- und Infotainment-Systeme mit LC- und OLED-Displays. Mit der MicroLED gibt es einen dritten Player: Sie vereinen die Vorteile von OLED und LED.

Displays im Fahrzeug: LC-Displays und OLED sind dominierend. Doch als dritter Player kommt zunehmend die MikroLED ins Spiel.(Bild:  VIA optronics)
Displays im Fahrzeug: LC-Displays und OLED sind dominierend. Doch als dritter Player kommt zunehmend die MikroLED ins Spiel.
(Bild: VIA optronics)

Derzeit erlebt der Automobilmarkt dynamische Entwicklungen. Das Fahrerlebnis wird zunehmend durch die Verschmelzung von digitaler und physischer Welt bestimmt, was neue Anwendungsfelder und Nutzererlebnisse eröffnet. Gleichzeitig werden die eingesetzten Anzeigetechniken weiterentwickelt. Die generierten Informationen müssen verarbeitet werden, was sich in unterschiedlichen Darstellungsmöglichkeiten und individueller Gestaltung der Benutzerschnittstellen widerspiegelt.

Verschiedene Display-Techniken als Kombi- und Infotainment-Systeme

In modernen Fahrzeugen sind Kombi-Instrumente sowie Fond-Entertainment- und Infotainment-Systeme weit verbreitet. Die Designer setzen zunehmend auf verschiedene Display-Techniken wie Multi-Modul-, Pillar-to-Pillar- (Panoramadisplays), 3D-, Head-up- und auch ShyTech-Displays (verborgene Displays, die nur bei Bedarf sichtbar werden). Die Nutzeransprüche steigen: Sie erwarten mehr Auflösung, Kontrast, Farbintensität, schnellere Aktualisierungsraten und bessere Interaktionsmöglichkeiten. Informationen sollen präzise adressiert und in Echtzeit abgerufen werden können. Schnelle, flexible, programmierbare und reproduzierbare Designs sind das Ziel.