Alternative Antriebe Erster Auftrag für Solaris kommt aus Deutschland

Quelle: ampnet 1 min Lesedauer

Der polnische Bushersteller Solaris wird im nächsten Jahr ein Dutzend seiner wasserstoffbetriebenen Busse nach Unterfranken liefern. Die Order stammt aus Aschaffenburg.

Zwei „Urbino 18 Hydrogen“-Gelenkbusse werden 2024 in Aschaffenburg unterwegs sein.(Bild:  Autoren-Union Mobilität/Solaris)
Zwei „Urbino 18 Hydrogen“-Gelenkbusse werden 2024 in Aschaffenburg unterwegs sein.
(Bild: Autoren-Union Mobilität/Solaris)

Der erste Auftrag zur Lieferung des Solaris „Urbino 18 Hydrogen“ kommt aus Deutschland. Die Verkehrsgesellschaft der Stadtwerke Aschaffenburg hat zwei der 18 Meter langen Wasserstoff-Gelenkbusse beim polnischen Hersteller bestellt. Dazu kommen zehn „Urbino 12 Hydrogen“. Die Fahrzeuge sollen im nächsten Jahr geliefert werden.

Vom kürzeren „Urbino 12 Hydrogen“ werden zehn Stück nach Deutschland geliefert.(Bild:  Autoren-Union Mobilität/Solaris)
Vom kürzeren „Urbino 12 Hydrogen“ werden zehn Stück nach Deutschland geliefert.
(Bild: Autoren-Union Mobilität/Solaris)

Die Busse für Aschaffenburg werden zusätzlich über Kameras statt Spiegel und das „Mobile Eye Shield+“-System verfügen, das den Fahrer jedes Mal warnt, wenn ein Objekt in der Nähe des Fahrzeugs auftaucht. Die Busse verfügen außerdem über einen Platz für die gleichzeitige Beförderung eines Rollstuhls und eines Kinderwagens oder eines Fahrrads. Sie sind mit USB-Ladebuchsen für die Aufladung von Mobilgeräten ausgestattet.

Wasserstoff-Tank auf dem Dach

Die Tanks für den gasförmigen Wasserstoff befinden sich bei den Bussen auf dem Dach. Die Brennstoffzellenmodule der kleineren Version haben eine Leistung von 70 kW, beim Gelenkbus sind es 100 kW. Bei hohem Strombedarf wird die Brennstoffzelle je nach Fahrzeuglänge von einer beziehungsweise zwei hauseigenen High-Power-Batterien mit einer Kapazität von 30 kWh unterstützt.

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