Luftfahrt EME Aero nimmt zweiten Prüfstand in Betrieb

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

Der Triebwerksinstandhalter EME Aero baut seine Kapazitäten weiter aus und hat einen zweiten Prüfstand in Betrieb genommen. Das Unternehmen, ein 50:50-Joint-Venture von Lufthansa Technik und MTU Aero Engines, ist spezialisiert auf die Instandhaltung von Getriebefantriebwerken von Pratt & Whitney.

Feierliche Inbetriebnahme des zweiten Prüfstands des Triebwerksinstandhalters EME Aero.(Bild:  EME Aero)
Feierliche Inbetriebnahme des zweiten Prüfstands des Triebwerksinstandhalters EME Aero.
(Bild: EME Aero)

EME Aero hat seinen Standort im polnischen Jasionka und führt dort Demontage, Montage und Tests durch. Im Januar 2020 wurde mit der Instandsetzung des PW1100G-JM begonnen, für das die MTU Aero Engines als OEM Teile des Hochdruckverdichters und der Niederdruckturbine liefert. Im Jahr 2022 erweiterte EME Aero sein Triebwerksportfolio um das PW1500G. 2023 folgte mit demPW1900G ein dritter Untertyp aus der GTF-Triebwerksfamilie.

Der Instandhaltungsbetrieb, der auf dem Flowline-Prinzip basiert, hat 2022 bereits rund 130 Shop Visits durchgeführt. Bis 2026 soll eine Jahreskapazität von 450 Shop Visits erreicht werden. Dazu will man die Mitarbeiterzahl auf rund 1.000 aufstocken.

Investitionen von mehr als 37 Millionen

Nun konnte man einen zweiten Prüfstand in Betrieb nehmen. EME Aero und die Gesellschafter haben in diese Erweiterung über 37 Millionen US-Dollar investiert. Ab 2028 wird der Standort voraussichtlich mehr als 500 Triebwerke pro Jahr instand halten können.

Der Bau des zweiten Prüfstands wurde in 600 Tagen abgeschlossen. (se)

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