Zwei Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse treiben das Showcar „Generation EQ“ an. In der stärksten Ausbaustufe kann die Gesamtleistung bis zu 300 kW/408 PS und das maximale Drehmoment bis zu 700 Newtonmeter betragen. Dann erreicht das SUV Tempo 100 aus dem Stand in weniger als fünf Sekunden. Die im Fahrzeugboden integrierte Batterie mit einer Kapazität von mehr als 70 kWh soll für bis zu 500 Kilometer Fahrt reichen.
Das Interieur kommt bis auf die Mercedes-typische elektrische Sitzverstellung ohne klassische Schalter und Knöpfe aus. So ist beispielsweise die in roségold eingerahmte Mittelkonsole mit berührungssensiblen Touch-Elementen ausgestattet. Das geht soweit, dass sogar die Tür öffnet mit Touch-Elementen bedient werden.
Der 24-Zoll-TFT-Widesceen rückt alle relevanten Informationen wie Geschwindigkeit, Reichweite, Fahrdaten oder Navigation ins Blickfeld. Der Fahrer kann selbst entscheiden, wie hoch die angezeigte Informationsdichte sein soll. Statt herkömmlicher Außenspiegel ist „Generation EQ“ mit Kameras ausgestattet, die das Bild des rückwärtigen Verkehrs auf integrierte Displays in den Türen übertragen.
Vorstufen des autonomen Fahrens
Das Konzeptauto verfügt zudem bereits über gewisse Vorstufen des autonomen Fahrens: Aufgrund von hochpräzisem Kartenmaterial kennt das Fahrzeug beispielsweise die genauen Kurvenradien sowie die Position und Größe eines Kreisverkehrs. Das Fahrzeug kann daraufhin Geschwindigkeit und Fahrdynamik automatisch regeln, was eine Arbeitsentlastung für den Fahrer bedeutet.
Zudem verfügt „Generation EQ“ über die Car-to-X-Technologie, das bedeutet, es kann mit Infrastruktur und anderen Fahrzeugen Informationen austauschen – eine Grundlage für eine Reihe neuer Assistenzfunktionen.
Diesen Artikel haben wir von unseren Kollegen des kfz-betrieb übernommen.
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