Nachhaltigkeit Das Mobilitätsgeschehen im Überblick: Das war der Mai 2024

Von Stefanie Eckardt 2 min Lesedauer

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Lokal fertigen, energieeffiziente Komponenten entwickeln oder Ressourcen durch die Reparatur und Wiederaufbereitung bereits vorhandener Bauteile schonen – Nachhaltigkeit hat vielfältige Gesichter.

Nachhaltigkeit – ein Wort, das im täglichen Leben nicht mehr wegzudenken ist. Im Alltagssprachgebrauch wird der Begriff mit Langlebigkeit und Umweltschutz verbinden, eine nachhaltige Entwicklung bezieht sich auf den verantwortungsbewussten Umgang mit den endlichen Ressourcen der Erde.(Bild:  frei lizensiert bei Pixabay)
Nachhaltigkeit – ein Wort, das im täglichen Leben nicht mehr wegzudenken ist. Im Alltagssprachgebrauch wird der Begriff mit Langlebigkeit und Umweltschutz verbinden, eine nachhaltige Entwicklung bezieht sich auf den verantwortungsbewussten Umgang mit den endlichen Ressourcen der Erde.
(Bild: frei lizensiert bei Pixabay)

Den Begriff Nachhaltigkeit gibt es bereits seit rund 300 Jahren. Der Begriff soll auf den Deutschen Freiberger Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz zurückzugehen sein, der ihn in seinem Buch von 1713 auf die Forstwirtschaft übertrug. Sein Ziel war es, ein stabiles Gleichgewicht zu schaffen. Was hieß das genau? In dem Fall der Forstwirtschaft sollten in einem Wald nur so viele Bäume abgeholzt werden, wie in diesem Wald in absehbarer Zeit nachwachsen können. Dadurch sollte langfristig der Bestand des Waldes sichergestellt werden, der die Grundlage der Forstwirtschaft bildet.

Kreislaufwirtschaft

Was bedeutet das nun im Falle der Mobilität? Die Klimabilanz im Straßenverkehr verbessen – das gelingt am besten mit Elektromobilität, so die allgemeine Überzeugung. Doch nachhaltige Mobilität bedeutet mehr, als nur Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen: ohne Kreislaufwirtschaft wird es keine Klimaneutralität geben. Daher müssen Strategien zur CO2-Reduktion über die Nutzungsphase des Fahrzeugs hinausgehen, wie Automobilzulieferer Valeo in seiner Circular Innovation Factory für Elektromotoren und in dem Hochspannungs-Proto-Labor im polnischen Czechowice verdeutlicht.

Mobilitätsgeschehen im Mai 2024
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Halbleiter made in Germany

Infineons Smart Power Fab in Dresden nimmt Gestalt an: Michael Kretschmer, der Ministerpräsident von Sachsen hat die letzte noch ausstehende Baugenehmigung für das Bauprojekt überreicht. Der Halbleiterhersteller plant den Beginn der Fertigung für 2026.

Mit einem Investitionsvolumen von fünf Milliarden Euro leistet das neue Werk einen wesentlichen Beitrag zum Ziel der Europäischen Kommission, den Anteil der EU an der globalen Halbleiterfertigung bis 2030 auf 20 Prozent zu steigern. Die in Dresden gefertigten Halbleiter sollen dazu beitragen, Wertschöpfungsketten in europäischen Schlüsselindustrien in Zukunft besser abzusichern. Die in der neuen Fertigung produzierten Produkte werden beispielsweise in der Automobilindustrie eingesetzt.

Nachhaltige Bahntechnik

Nachhaltigkeit und Emissionsfreiheit sind auch im Bahnverkehr aktuelle Themen. Aber was macht man mit dieselbetriebenen Bestandsfahrzeugen, wenn der Dieselmotor zur Wartung oder zum Austausch ansteht? Die Fahrzeuge einfach zu verschrotten ist aufgrund der langen Lebensdauer keine Lösung; den Dieselmotor durch einen neuen zu ersetzen, oft erst recht nicht. In Österreich untersuchte das Projekt Hy2Rail im Rahmen des Programms „Mobilität der Zukunft“, ob sich Dieseltriebfahrzeuge auf einen Hybridantrieb aus Brennstoffzellen und Batterien umstellen lassen.

Projektziele waren dabei eine Machbarkeitsstudie zur Umrüstung von dieselhydraulischen Universallokomotiven der Baureihe 2068 der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und die Entwicklung und Aufbau eines Technologiedemonstrators auf Basis eines dieselelektrischen Motorturmwagens der Baureihe X534. Dies beinhaltete auch die Konstruktion eines Wasserstoffsystems für den Bahnbetrieb und einen externen Wasserstoffbetankungsbehälter.

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