Software-definiertes Fahrzeug Continental implementiert domänenübergreifenden Hochleistungsrechner in Fahrzeug

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Continental hat einen domänenübergreifenden Hochleistungsrechner in einem Fahrzeug eingesetzt. Damit war es möglich, Cockpit- und zusätzliche Fahrzeugfunktionen, wie Fahrsicherheit und automatisiertem Parken inklusive ganzheitlicher Bewegungssteuerung, in einer realen Fahrzeuganwendung zu realisieren.

Continental hat erstmals einen domänenübergreifenden Hochleistungsrechner in einer realen Fahrzeugumgebung integriert. Dabei setzt der Zulieferer auf die Snapdragon-Ride-Flex-SoC-Familie von Qualcomm.(Bild:  Continental)
Continental hat erstmals einen domänenübergreifenden Hochleistungsrechner in einer realen Fahrzeugumgebung integriert. Dabei setzt der Zulieferer auf die Snapdragon-Ride-Flex-SoC-Familie von Qualcomm.
(Bild: Continental)

Das Software-definierte Fahrzeug nutzt das Cloud-basierte Continental Automotive Edge Framework (CAEdge), eine modulare Hardware- und Software-Plattform. Bei der Umsetzung kam das Snapdragon Ride Flex SoC mit vorintegriertem Snapdragon Ride Vision-Wahrnehmungs-Stack von Qualcomm Technologies zum Einsatz.

Cloud-basierte Umgebung für Software-Entwicklung

Die Software-Architektur des Showcars wurde mit CAEdge, einer Cloud-basierten Entwicklungsplattform des Automobilzulieferers für das Software-definierte Fahrzeug entwickelt. Diese verbindet das Fahrzeug mit der Cloud und bietet eine virtuelle Werkbank, um die Entwicklung, Bereitstellung und Wartung Software-intensiver Systemfunktionen zu vereinfachen und zu beschleunigen. Damit lässt sich, Software auf einem virtuellen HPC testen, bevor sie auf der physischen Hardware eingesetzt wird. So können Software-bezogene Probleme durch eine Fehlerbehebung direkt in der Cloud gelöst werden.

Mehrere ECUs in einem HPC

„Das Ziel ist nicht nur zu zeigen, wie gut Funktionen wie das autonome Parken funktionieren, sondern auch, wie gut mehrere Technologien in HPC-basierte Fahrzeugarchitekturen innerhalb eines Software-definierten Fahrzeugs integriert werden und nebeneinander arbeiten können“, erklärte Jean-François Tarabbia, Leiter des Geschäftsbereichs Architektur und Vernetzung bei Continental Automotive. „Dies ist ein entscheidender Schritt, um den Markt davon zu überzeugen, dass das Ziel, mehrere Steuergeräte in einem HPC zu vereinen, nicht nur machbar ist, sondern auch die von uns angestrebten Kostenvorteile bringen kann.“ Dabei setzt das Unternehmen auf das Snapdragon Ride Flex SoC. Dieses unterstützt multimodale kritische Workloads auf einem Chip und ist auf optimierte Kosten, Energie und Leistung ausgelegt.  (se)

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