Ladeinfrastruktur Bosch will Ladesäulen flächendeckend zugänglich machen

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Neben Reichweite und Kosten zählt vor allem das Laden zu den größten Sorgen eines Stromerfahrers, wie eine Studie des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft verdeutlichte. Hier will Bosch mit seiner unternehmenseigenen Plattform Abhilfe schaffen und kann dabei auf nunmehr auf mehr als eine Million Ladepunkte auf vier Kontinenten zurückblicken.

Bosch knackt die Millionenmarke: Auf vier Kontinenten macht der Zulieferer mehr als eine Million Ladepunkte verfügbar.(Bild:  Robert Bosch)
Bosch knackt die Millionenmarke: Auf vier Kontinenten macht der Zulieferer mehr als eine Million Ladepunkte verfügbar.
(Bild: Robert Bosch)

„Das erklärte Ziel von Bosch ist es, Ladesäulen flächendeckend zugänglich zu machen und dem Lade-Chaos aus verschiedenen Apps ein Ende zu setzen“, betont Marco Zehe, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Electrified Motion die Notwendigkeit einer einheitlichen Plattform.

Die Ladedienste des Automobilzulieferers sind für Nutzer via Smartphone-App zugänglich, zudem bietet Bosch seine Lösungen fürs Laden von Elektrofahrzeugen Autobauern und Unternehmen an. Sie lassen sich flexibel und unkompliziert sowohl funktional als auch optisch in das „Look and Feel“ und Infotainment des jeweiligen Fahrzeugherstellers integrieren, sodass Fahr- und Ladeerlebnis in der individuellen Optik und Markenwelt des jeweiligen Herstellers bleiben können.

Kostentransparenz

Laden und Bezahlen an den Stromtankstellen ist mit wenigen Klicks und bei voller Kostentransparenz möglich. Genutzt werden können die Ladesäulen derzeit in Europa, Nordamerika, Asien und Australien. Rund 800 000 Ladepunkte sind es derzeit allein in Europa, 130.000 in Nordamerika und ab Jahresende 2024 etwa 200.000 in Australien, Neuseeland und Asien – Tendenz steigend, denn die Zahl wächst kontinuierlich. „Mit der Integration von über einer Million Ladepunkten auf einer Plattform vereinfachen wir das Suchen und Finden von Ladesäulen für Fahrer von Elektroautos deutlich, und das weltweit. Damit machen wir die Elektromobilität für die breite Masse der Bevölkerung immer alltagstauglicher“, so Zehe.

Smarte Ladedienste notwendig

Intelligente Ladedienste werden gebraucht: Bis 2030 soll jedes dritte Neufahrzeug rein elektrisch fahren und 2035 soll jeder zweite neu zugelassene Pkw weltweit ein Stromer sein. „Wir erwarten im Laufe der Dekade einen enormen Wachstumsschub für das Geschäft mit Ladediensten – denn mit der steigenden Anzahl an Elektrofahrzeugen wächst auch der Bedarf an unkomplizierten und umfangreichen Ladelösungen. Davon profitieren wir“, ist sich Marco Zehe sicher. Der Zulieferer geht davon aus, dass sein Geschäft mit Ladelösungen bis Ende des Jahrzehnts jährlich um über 50 Prozent zulegen wird.  (se)

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