E-Mobilität

Continental stellt automatisierte induktive Ladelösung vor

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Eine Positioniergenauigkeit mit mehr als 10 cm Toleranz ist optimal, um eine möglichst große Leistung von der Bodenplatte zum Fahrzeug übertragen zu können. Mit der laufenden Weiterentwicklung des teilautomatisierten Fahrens im Bereich Parken kann dieser Teil des Ladevorgangs in Zukunft auch ohne Eingriff des Fahrers ablaufen, was den Komfort noch weiter steigern wird.

Bei 11 kW Ladeleistung gewinnt der Fahrer pro Minute Ladezeit etwa einen Kilometer Reichweite. „Nur 20 Minuten Einkaufen können so schon bis zu 20 Kilometer mehr Reichweite bedeuten“, sagt Röhrl.

Dr. Oliver Maiwald, Leiter System & Technology Division Powertrain: „Für die Entwicklung der induktiven Ladelösung hat Continental das Know-how aus mehreren Divisionen zusammengeführt, denn diese Art des Ladens erfordert ein besonders umfassendes und zielgerichtetes System-Know-how.

Es reicht von der drahtlosen Funkkommunikation zwischen Fahrzeug und Ladestation über die anspruchsvolle Mikronavigation und die visuelle Mensch-Maschine-Schnittstelle zum Fahrer bis hin zur eigentlichen induktiven Ladetechnik“.

Neben der technischen Entwicklung ist Continental auch im Bereich Standardisierung aktiv. Als Mitglied im deutschen Förderprojekt „StiLLe“ (Standardisierung induktiver Ladesysteme über Leistungsklassen) ist Continental daran beteiligt, technische Vorschläge für induktive Ladesysteme zu erarbeiten.

Induktive Ladetechnik ist sicher, kompakt und robust

Zum Komfort des Systems kommt noch seine Sicherheit: Sobald ein Fahrzeug, mit dem die drahtlose Anmeldekommunikation erfolgreich war, korrekt geparkt ist, beginnt die Bodenplatte Leistung auszusenden. Die Sendeleistung wird innerhalb von Sekunden in einer flachen Rampe stufenförmig hochgefahren. Erkennt eine ins System integrierte Luftspaltüberwachung, dass ein Gegenstand unter das Fahrzeug und zwischen Bodenplatte und Fahrzeugplatte gerät, so wird die Energieübertragung sofort abgeschaltet.

Verglichen mit kabelgebundenen Ladestationen erfordert die induktive Technik wenig Platz in der Garage oder im Parkhaus. Die Bodenplatte ist für mindestens bis zu 500 kg Belastung ausgelegt. Sie wird entweder auf dem Boden montiert oder bündig in ihn eingelassen.

Gerade bei beengten Stellplätzen findet sich dafür eher Platz als für eine sogenannte Wall Box. Zusätzlich bietet die induktive Ladetechnik im öffentlichen Raum (Parkhäuser, Einkaufsparkplätze) noch den Vorteil, dass sie in hohem Maße gegen Vandalismus gefeit ist.

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