„Jahr der Schiene“ Züge sollen in Europa stärkere Alternative zu Autos werden

Autor / Redakteur: dpa / Christoph Seyerlein

Der Zugverkehr gilt als klimaschonend. Dennoch ist er bislang nur für einen Bruchteil aller transportierten Personen und Güter gut. Die EU-Kommission will das ändern und 2021 zum „Jahr der Schiene“ machen.

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In der EU werden bislang nur sieben Prozent der Passagiere und elf Prozent der Güter auf der Schiene transportiert.
In der EU werden bislang nur sieben Prozent der Passagiere und elf Prozent der Güter auf der Schiene transportiert.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Mehr Passagiere und Fracht auf die Bahn: Zum 1. Januar startet offiziell das Europäische Jahr der Schiene. Die Aktion soll den Zugverkehr als klimafreundliche Alternative zur Straße voranbringen. Der Zugverkehr ist für weniger als 0,5 Prozent der Treibhausgase aus dem Transportsektor in der Europäischen Union verantwortlich, wie die EU-Kommission am Mittwoch mitteilte. Doch werden bisher auch nur sieben Prozent der Passagiere und elf Prozent der Güter auf der Schiene transportiert.

Auf dem Weg zu einem klimaneutralen Europa 2050 soll sich der Frachtanteil der Schiene verdoppeln und die Verbindungen in Hochgeschwindigkeitszügen verdreifachen. Für das Jahr der Schiene sind eine Reihe von Werbeaktionen geplant, auch mit der Industrie.

Die Schiene soll „ihr volles Potenzial“ realisieren

Eine EU-Webseite soll darüber Auskunft geben. So werde man dazu beitragen, dass „die Schiene ihr volles Potenzial realisiert“, erklärte EU-Verkehrskommissarin Adina Valean.

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