Gehaltscheck Wie viel die drei Top-Automanager 2021 verdient haben

Von Svenja Gelowicz

Für die Chefs von Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz hat sich das vergangene Geschäftsjahr gelohnt. So mancher Automanager dürfte allerdings neidvoll auf das Gehalt von Ex-Daimler-Boss Dieter Zetsche schielen.

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Die drei Konzernchefs Herbert Diess (Volkswagen), Oliver Zipse (BMW) und Ola Källenius (Mercedes-Benz).
Die drei Konzernchefs Herbert Diess (Volkswagen), Oliver Zipse (BMW) und Ola Källenius (Mercedes-Benz).
(Bild: Volkswagen/BMW/Daimler)

Die drei großen Autobauer hierzulande, BMW, Volkswagen und Mercedes-Benz, haben ihre Geschäftsberichte für das vergangene Geschäftsjahr veröffentlicht – inklusive der Gehaltstabellen ihrer Vorstände. Alle drei Konzernbosse haben 2021 mehr verdient als im Vorjahr.

So hat Volkswagen-Chef Herbert Diess 2021 laut des Geschäftsberichts knapp 8,6 Millionen Euro verdient. Mit Rentenansprüchen summiert sich der Betrag sogar auf 10,3 Millionen Euro. Ein deutliches Plus im Vergleich zum Vorjahr: 2020 zahlte der Konzern dem Spitzenmanager 6,1 Millionen Euro.

BMW-Chef Oliver Zipse bekommt laut des Geschäftsberichts gut 8,7 Millionen Euro. Dabei sind 1,9 Millionen Euro festvergütet. 6,2 Millionen erhält Zipse aus einer variablen Vergütung, die sich aus verschiedenen Zielvorgaben zusammensetzt. Laut des Vegütungsberichts von BMW sind 38 Prozent dieser variablen Zielvergütung an Umwelt-, Sozial- oder Governance-Zielen geknüpft.

Auf dem Konto von Mercedes-Benz-Chef Ola Källenius sind 2021 wiederum 6,1 Millionen Euro gelandet, wie dem Vergütungsbericht von 2021 zu entnehmen ist. Auch für den Schweden gab es damit ein Plus im Vergleich zum Vorjahr. Da waren es 5,87 Millionen Euro.

Auch Ex-Daimler-Chef Dieter Zetsche verdient noch ordentlich

Interessant ist beim Blick in den Vergütungsbericht auch die Summe des ehemaligen Konzernbosses Dieter Zetsche. Der 68 Jahre alte Manager erhielt im vergangenen Geschäftsjahr 3,5 Millionen Euro. Für 13 Jahre lenkte Zetsche die Geschicke des Autoherstellers, 2019 übergab er das Ruder an Källenius. Damit verdiente er mehr als die anderen Vorstände, ausgenommen von Källenius und China-Chef Hubertus Troska.

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