HRtbeat Wie Unternehmen ihre Mitarbeitersuche erfolgreich gestalten können

Quelle: Pressemitteilung von HRtbeat

Die HR-Agentur HRtbeat weiß, worauf es bei der Personalgewinnung ankommt: Gründerin und CEO Doris Beckmann gibt acht Tipps für ein erfolgreiches Recruiting.

Die Berliner HR-Agentur HRtbeat unterstützt Unternehmen bei der Mitarbeitersuche.
Die Berliner HR-Agentur HRtbeat unterstützt Unternehmen bei der Mitarbeitersuche.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Unternehmen müssen heute oftmals um adäquates Personal kämpfen und sich gegenüber der Konkurrenz durchsetzen. Während bereits einige Personalabteilungen auf innovative Recruiting-Maßnahmen setzen, befinden sich viele Arbeitgeber:innen noch im Prozess ihr bestehendes Personalmanagement an die aktuellen Bedingungen anzupassen.

Die im Januar 2022 innerhalb der Vogel Communications Group gegründete HR-Agentur HRtbeat mit Sitz in Berlin fokussiert sich auf die Gewinnung von Mitarbeitern für mittelständische Unternehmen mit Schwerpunkt Industrie, IT und Software sowie Automotive.

HRtbeat unterstützt Personal-, HR- und Marketing-Manager dabei, ihr Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren, eine Aufgabe, die angesichts des Personalmangels an Wichtigkeit gewinnt. Doris Beckmann, Gründerin und CEO der digitalen Recruiting Agentur, gibt acht Tipps, um beim Recruiting erfolgreich zu sein.

1. Das Jobangebot muss in der Stellenausschreibung vom Unternehmen gut definiert sein

Neben klassischen Stellenausschreibungen auf Jobportalen, schauen sich aktiv suchende Bewerber auch auf Netzwerk-Portalen wie Linkedin nach vakanten Stellen um. Laut Doris Beckmann liefert dies den Vorteil, dass die Positionen passend zu den jeweiligen Suchkriterien angezeigt werden.

Nicht nur deshalb lohne es sich als Personaler die offene Position gut zu definieren, die zukünftigen Aufgaben zu beschreiben, die USPs des Unternehmens herauszustellen und alle Benefits, die den Arbeitnehmer erwarten aufzuführen. Wenn zusätzlich in der Ausschreibung auch eine Gehaltsspanne kommuniziert werde, sei das ein zusätzlicher Vorteil.

2. Der Kandidaten-Kundenorientierung Aufmerksamkeit schenken

Vom ersten bis zum letzten Touchpoint im Bewerbungsprozess sollte auf ein wertschätzendes Handeln geachtet werden. Neben der Kommunikation auf Augenhöhe, sollten Unternehmen die Bewerberansprache mit der Kundenansprache gleichsetzen.

Um dies umzusetzen schlägt Beckmann vor, sich beim Einstellungsprozess verschiedene Fragen zu stellen: Bin ich flexibel gegenüber Terminvereinbarungen bei Vorstellungsgesprächen? Wie einfach und fehlerfrei ist meine Karrierewebsite aufgebaut? Wie sehr gebe ich den Kandidaten die Möglichkeit Fragen zu stellen und interessiere ich mich wirklich für deren Bedürfnisse und Ziele?

3. Die Rahmenbedingen für den Kandidatenpool großzügig festlegen

Um eine passende Vorauswahl an Kandidaten zu treffen und das Bewerberumfeld einzugrenzen, sollte das Unternehmen laut Beckmann die geforderten Auswahlkriterien – wie Softskills, Ausbildung, berufliche Vorerfahrung – nicht zu engmaschig wählen.

Es lohne sich, einen höchstmöglichen Spielraum einzuräumen, denn auch Quereinsteiger können fehlende Skills aufarbeiten und zur Fachkraft werden.

4. Klare Verantwortlichkeiten zwischen Marketing-, HR-Teams und Führungskräften schaffen

Die Gründerin von HRtbeat ist sich sicher: Nur wenn innerhalb eines Unternehmens festgelegt ist, welche Teams sich um die einzelnen Recruiting-Aufgaben kümmern, kann die Personalsuche erfolgreich sein. Marketer können beispielsweise mit ihrem Know-how bei der Maßnahmenplanung im Personalmarketing unterstützen.

Gleichzeitig sei es essenziell, ein realistisches Budget abzustimmen und dies von der Führungsebene freigeben zu lassen. Danach können die HR-Mitarbeiter mit der Kandidatenansprache loslegen.

5. Unternehmen müssen auf mögliche Kandidaten zugehen: Der passive Markt

Mittlerweile ist die Anzahl der aktiv suchenden Arbeitnehmer sehr gering. Laut Umfragen wollen die meisten Menschen direkt vom Unternehmen oder dem Recruiter angesprochen werden, da der Prozess Zeit spart.

Fokussiert man sich zu stark auf die aktiv suchende Zielgruppe, kann es laut Beckmann sein, dass die gewünschten Bewerbungen ausbleiben. Vielmehr sollten Personaler eine Strategie entwickeln, um die gewünschte Zielgruppe auf Jobportalen, Messen oder Social Media Kanälen anzusprechen.

6. Investition in zielführendes Marketing tätigen

Um Marketingmaßnahmen effektiv zu gestalten, sollten Unternehmen im Vorfeld passende Zielgruppen oder Persona definieren. Für die gezielte Ansprache werden im nächsten Schritt Kampagnen konzipiert, kreiert und umgesetzt.

Um die Aufmerksamkeit von möglichst vielen passenden Fachkräfte zu erhalten, sollten sich die Maßnahmen über einen langen Zeitraum wiederholen und geschickt gewählt werden – bestenfalls in enger Abstimmung mit Marketing-Profis.

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7. Realistische Erwartungen an das Employer Branding knüpfen

Doris Beckmann betont weiterhin, dass sich Unternehmen im Klaren sein müssen, dass Employer Branding Strategien alleine noch keine Stellen besetzt. Hier gehe es um die Positionierung und Bekanntheit der Arbeitgeber.

Diese Maßnahmen unterstützen langfristig das Recruiting, seien aber keinesfalls ein Ersatz für zielgerichtete Recruiting- und Personalmarketingmaßnahmen.

8. Ein realistisches Recruitingbudget einplanen

Die erfolgreiche Durchführung von Recruitingmaßnahmen bindet im Unternehmen die Kapazitäten von Mitarbeitern. Entscheiden sich Unternehmen eine HR-Agentur hinzuziehen, muss diese zu Beginn gründlich gebrieft werden und einen festen Ansprechpartner haben, der die Zusammenarbeit lenkt.

Laut Beckmann sollte auch das Budget generell mit der Zielsetzung übereinstimmen, damit alle notwendigen Maßnahmen auch durchgeführt werden können.

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