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Wie Jaguar Land Rover in Irland eine künstliche Smart City errichtet

Redakteur: Svenja Gelowicz

Im irischen Shannon will Jaguar Land Rover die Zukunft simulieren: Der Hersteller will vernetzte Kreuzungen, autonome Fahrzeuge und viele Sensoren in einer smarten Teststadt zusammenführen. Sogar eine Einflugschneise für Lufttaxis findet dabei ihren Platz.

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Das zwölf Kilometer lange Testgebiet von Jaguar Land Rover ist durchgehend mit vernetzten Sensoren und präzisen Ortungssystemen bestückt.
Das zwölf Kilometer lange Testgebiet von Jaguar Land Rover ist durchgehend mit vernetzten Sensoren und präzisen Ortungssystemen bestückt.
(Bild: JLR)

Der britische Autobauer Jaguar Land Rover will im irischen Shannon eine smarte Stadt als Testareal aufbauen. Auf einer zwölf Kilometer langen Erprobungsstrecke sollen beispielsweise Modelle des E-Autos i-Pace ihre Runden drehen und autonomes, vernetztes und geteiltes Fahren testen. Die Strecke auf dem sogenannten Future Mobility Campus Ireland ist dabei mit Sensoren hochgerüstet, außerdem unterstützen Ortungs- und Datenmanagementsysteme.

Dort kann JLR laut einer Mitteilung auch verschiedene Fahrbahnbedingungen und Verkehrsszenarien simulieren sowie vernetzte Kreuzungen, autonomes Parken und Lademöglichkeiten zusammenführen und testen. Sogar eine überwachte Einflugschneise für unbemannte Lufttaxis sei vorgesehen.

Irland: Wechselhaftes Wetter schafft reale Erprobungsbedingungen

Jaguar Land Rover sieht Irland auch wegen des sprunghaften Wetters als ideales Erprobungsgebiet für hochautomatisierte Fahrfunktionen. Denn Sonne, Regen und Nebel im Wechsel ermöglichen reale Testbedingungen, wie sie im sonnigen Kalifornien beispielsweise nicht vorherrschen.

Das Testareal baut JLR dabei gemeinsam mit Unternehmen der Software- und Telekommunikationsbranche auf: In dem Projekt arbeiten beispielsweise Cisco, Red Hat oder Seagate mit.

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