Scheuer-Flop Weiterentwicklung des digitalen Führerscheins liegt auf Eis

Quelle: sp-x

Mit dem digitalen Führerschein wollte die alte Bundesregierung ihre Modernität dokumentieren. Die neue lässt ihn bislang links liegen. Und das wird wahrscheinlich auch noch eine ganze Zeit so bleiben.

Der frühere Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer wollte mit dem digitalen Führerschein die Modernität der damaligen Regierung dokumentieren.
Der frühere Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer wollte mit dem digitalen Führerschein die Modernität der damaligen Regierung dokumentieren.
(Bild: BMVI)

Nach der gefloppten Einführung im Herbst 2021 liegt der digitale Führerschein weiterhin auf Eis. Über die konkrete Ausgestaltung einer Weiterentwicklung sei noch nicht entschieden worden, teilt die neue Bundesregierung nun auf Anfrage des Parlaments mit. Eine Rückkehr des digitalen Dokuments ist demnach für die nächste Zeit unwahrscheinlich.

Der Führerschein für das Smartphone war gemeinsam mit der dazu gehörigen App „ID Wallet“ noch von der Vorgängerregierung eingeführt worden. Wegen möglicher Sicherheitslücken und technischer Schwierigkeiten wurde das Projekt jedoch bereits nach einer Woche Laufzeit wieder gestoppt.

Der digitale Führerschein sollte vor allem die Carsharing-Nutzung und Mietwagenbuchungen über das Internet erleichtern, war zunächst aber nicht als kompletter Ersatz für den Kartenführerschein gedacht. Unter anderem hätte er in Polizeikontrollen nicht als Nachweis der Fahrerlaubnis gegolten.

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