Robotaxi-Dienste Waymo und Cruise nehmen weitere Hürden

Autor / Redakteur: dpa / Lena Sattler

Die Roboterauto-Firmen Waymo und Cruise haben von der Straßenverkehrsbehörde in Kalifornien neue Freigaben bekommen: So dürfen die Taxis von Cruise jetzt unter anderem über Nacht fahren und Waymo kann seinen Taxi-Service in Teilen von San Francisco und des Silicon Valleys aufbauen.

Waymo darf jetzt seine Robotaxi-Dienste in Kalifornien erweitern.
Waymo darf jetzt seine Robotaxi-Dienste in Kalifornien erweitern.
(Bild: Waymo)

Die Entwickler selbstfahrender Autos Waymo und Cruise haben einen wichtigen Schritt zum Start von Robotaxi-Diensten in Kalifornien gemacht. Die Straßenverkehrsbehörde des Bundesstaates erteilte ihnen die entsprechende Erlaubnis, jetzt fehlt noch die Zustimmung des Amtes für Versorgungsunternehmen.

Die Verkehrsbehörde schrieb zugleich in der Nacht zum Freitag einige Einschränkungen für die kommerziellen Dienste vor. So darf Cruise, eine Tochterfirma des US-Autoriesen General Motors, die Robotaxis zwischen 22 Uhr und 6 Uhr morgens auf die Straßen von San Francisco schicken und diese dürfen mit maximal 30 Meilen pro Stunde (gut 48 km/h) unterwegs sein. Die Google-Schwesterfirma Waymo bekam von der Verkehrsbehörde die Erlaubnis für den Aufbau eines Robotaxi-Dienstes in Teilen von San Francisco und des Silicon Valley.

Beide Firmen haben bereits die Erlaubnis zum Testbetrieb selbstfahrender Taxis, erst mit einer vollen Freigabe haben sie allerdings unter anderem die volle Freiheit bei der Preisgestaltung. Waymo und Cruise arbeiten – wie auch zahlreiche andere Entwickler – schon seit Jahren an Robotaxi-Angeboten.

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