Elektromobilität Was Ladeapps heute leisten können

Autor: Christoph Seyerlein

In Deutschland gibt es mehr als 200 mobile Ladestromtarife. Für die meisten von ihnen ist auch eine App verfügbar. Doch wie gut unterstützen diese Elektroautofahrer? Eine Studie gibt Aufschluss.

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Apps können Elektroautofahrer unter anderem bei der Routenplanung unterstützen.
Apps können Elektroautofahrer unter anderem bei der Routenplanung unterstützen.
(Bild: Audi)

An öffentlichen Ladesäulen für Elektroautos in Deutschland kommt es aktuell täglich zu rund 5.000 Ladevorgängen. Für die steigende Zahl von E-Auto-Fahrern kann es entscheidend sein, zeit- und ortsnah einen freien Ladepunkt zu finden. Hilfe versprechen dabei Apps der Ladestromanbieter.

Doch wie gut sind diese Apps? Und was leisten sie? Dem ist EUPD Research mit der „Vergleichsanalyse mobiler Ladestromtarife 2021“ nachgegangen. Ein Ergebnis: Zu 96 Prozent der mehr als 200 mobilen Ladetarife gibt es auch eine App. Der Funktionsumfang unterscheidet sich allerdings von Anbieter zu Anbieter.

Eine Navigation zur Ladesäule (99 %) und die Verfügbarkeit von Ladepunkten (98 %) bekommen fast alle Apps hin. Schon deutlich seltener ist allerdings die eigene Ladehistorie einsehbar (53 %). Und nicht einmal die Hälfte der Apps kann über den Ladestatus informieren (49 %).

Live-Status gibt es am ehesten bei Autoherstellern

EUPD führt das darauf zurück, dass Apps an einigen Ladesäulen noch nicht als Zugangs- oder Bezahlmedium akzeptiert werden. In solchen Fällen stellen die Anbieter Ladehistorie häufig separat per Mail bereit. Einen Live-Status zum Laden könnten aktuell oft nur Angebote von Autoherstellern übermitteln, heißt es weiter.

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Entwicklungsredakteur